Zwei Jahre später als geplant

Bau verzögert sich: Stromtrasse wird erst 2020/2021 fertig

Hann. Münden/Staufenberg. Die 380 Kilovolt (kV)-Stromleitung vom niedersächsischen Wahle (Landkreis Peine) ins osthessische Mecklar (Kreis Hersfeld-Rotenburg) wird erst zwei Jahre später als geplant in Betrieb gehen.

Das teilte Markus Lieberknecht mit, Pressesprecher des Unternehmens Tennet, das die Stromtrasse bauen und betreiben wird. Die Fertigstellung der rund 230 Kilometer langen Leitung, die auch durch Mündener und Staufenberger Gebiet führt, war für 2018/2019 vorgesehen, jetzt verschiebt sie sich auf 2020/2021.

Als wesentlichen Grund für die Verzögerung nannte Lieberknecht die Tatsache, dass Tennet im Abschnitt Wahle-Lamspringe auf etwa 14 Kilometer Länge Erdkabel verlegen wird. Tennet habe sich dazu entschlossen, nachdem der Gesetzgeber durch eine im Dezember 2015 beschlossene Gesetzesänderung dem Unternehmen dazu die Möglichkeit eingeräumt hat.

Tennet wolle Erfahrungen mit Drehstromnetzen sammeln. Der zusätzliche Erdkabelabschnitt, für den man einen Vorzugskorridor gefunden habe, sei aber nicht der alleinige Grund für die Verzögerung.

Vielmehr habe die Genehmigungsbehörde im Zuge des Genehmigungsverfahrens aufgrund von Eingaben von Bürgern und Kommunen weitergehende Prüfaufträge erteilt, deren Erledigung Zeit in Anspruch nehme. 

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