Sturmtief hinterließ einige Spuren

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Gewaltige Kraft: Eine Windböe knickte die Trauerweide am Kirchgraben in der Dorfmitte von Landwehrhagen um.

Landwehrhagen. Glimpflich kam die Region beim Sturmtief „Mike“ in der Nacht zum Montag davon. Trotzdem gab es mehrere Einsätze. Verletzt wurde niemand.

In Landwehrhagen hielt die Trauerweide am Kirchgraben in der Dorfmitte dem Sturm nicht mehr stand. Das berichtet Pastor Frank Meyer. Eine Fachfirma wurde beauftragt, das abgeknickte Gehölz abzutransportieren.

In Hann.Münden fiel am Montag kurz vor 14 Uhr der Strom für etwa eine Minute aus. Grund für den kurzfristigen Stromausfall war ein Sturmschaden, so Jens Steinhoff, Technischer Leiter der Versorgungsbetriebe Hann.Münden (VHM). Der Schaden sei bei dem der VHM vorgelagerten Netzbetreiber, der Energie Mitte, aufgetreten.

In Göttingen hatte der schwere Sturm unter anderem einen Bauzaun an der Geiststraße umgeworfen. Einsätze gab es auch im Raum Renshausen, Rittmarshausen und Krebeck sowie im Bereich Staufenberg. Bei einem Unfall auf der Autobahn 7 am Dreieck Drammetal ist am Montag gegen 10.45 Uhr ein Sachschaden von 20.000 Euro entstanden. Ein Anhänger war durch eine Windböe erfasst worden.

Verletzt wurde niemand, berichtet die Göttinger Polizei. Der Anhänger eines in Richtung Süden fahrenden rumänischen Lastwagens war kurz hinter dem Dreieck Drammetal vom Wind erfasst worden und hatte sich quer gestellt. Ein nachfolgender Lkw-Fahrer erkannte die Situation rechtzeitig und bremste seinen Lastwagen ab. Diesem Lastwagen folgte ein Audi, dessen Fahrer die Gefahr zu spät erkannte und auf den Laster auffuhr.

Entwarnung gibt es noch nicht: Die Meteorologen melden, dass derzeit das Sturmtief „Niklas“ über uns zieht. (bsc/zsk/awe)

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