Ende April Antrag auf Insolvenz gestellt

Suche nach neuem Klinikbetreiber: Zwei Angebote in der engeren Wahl

Hannover/Hann. Münden. In Versammlungen an allen Standorten der AWO Gesundheitsdienste gGmbH (AWO GSD), wurden die Beschäftigten über den Stand des Bieterverfahrens informiert.

Die AWO GSD, 100-prozentige Tochtergesellschaft des AWO- Bezirksverbandes Hannover und Klinikbetreiberin, hat Ende April Antrag auf eine Insolvenz in Eigenverwaltung gestellt.

Rechtsanwalt Dr. Rainer Eckert, Generalbevollmächtigter der AWO GSD, informierte, dass es im „Transaktionsverfahren deutlich mehr Angebote gegeben hat als zunächst erwartet“. Aus diesen seien zwei ernstzunehmende Angebote in der engeren Wahl. Die nächsten Wochen werden von den Gesprächen mit den Investoren bestimmt sein, heißt es in einer Pressemitteilung. Gleichzeitig würden die Verhandlungen mit den Banken, den Belegschaftsvertretern, ver.di und dem Marburger Bund aufgenommen. Eckert: „Wir unterschreiben keinen Vertrag, bei dem nicht sichergestellt ist, dass die Belegschaften und die gesicherten Gläubiger zustimmen können.“

Nach Klärung aller rechtlichen Fragen sei ein endgültiger Verkauf nicht vor Herbst 2015 zu erwarten. „Bis dahin erhalten die Beschäftigten - nach Ablauf des Insolvenzgeldes - ihre normalen Gehälter aus der Masse“, heißt es weiter. 

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Rubriklistenbild: © picture-alliance/ dpa

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