Volkmarshäuser Handballerinnen vor Saisonendspurt

SV Schedetal Volkmarshausen glaubt an Aufstieg in Handball-Landesliga

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Zuversichtliche Mienen: Die Spielerinnen des SVS bedanken sich nach einem Heimsieg beim Publikum.  

Hann. Münden. Die Handballerinnen des SV Schedetal Volkmarshausen besitzen wieder beste Chancen auf die Meisterschaft in der Regionsoberliga.

Nach den Osterferien werden sie den Motor nach langer Punktspielpause wieder hochfahren und sich auf den Endspurt im Rennen um den Landesliga-Aufstieg vorbereiten. Rechtzeitig vor der wichtigsten Saisonphase gibt es positive Nachrichten.

Die jüngste Schlappe des bis dahin führenden MTV Geismar II in Rhumetal hat die Volkmarshäuserinnen wieder die Tabellenspitze erklimmen lassen. „Die Mädels und ich haben immer daran geglaubt, dass die Chance wieder kommt“, sagt Trainer Marcus Grna. „Unsere Stimmung war schon vorher keinen Millimeter in den Keller gerutscht.“

Mannschaftsabend schweißte zusammen

Als die Mannschaft Ende Januar die Tabellenführung verloren hatte, schienen negative Folgen durchaus denkbar: Der engagierte Trainer könnte, den offenbar verpassten Aufstieg vor Augen, die Motivation verlieren und anderen Angeboten erliegen. Genauso schien es möglich, dass die größten Talente der Mannschaft nach der Serie das Trikot wechseln würden. Doch Grna kann dieser Tage alle Befürchtungen zerstreuen. „Ich bleibe ein weiteres Jahr dabei und habe mich ganz bewusst dazu entschlossen, weil mir die Mannschaft wirklich ans Herz gewachsen ist“, sagt der Coach.

Wichtig sei für ihn vor allem das Ergebnis eines Mannschaftsabends gewesen. „Eigentlich wollte ich den Spielerinnen sagen, dass ich als Trainer bis Pfingsten Klarheit brauche, welche Spielerinnen auch nächste Saison zur Verfügung stehen“, berichtet Grna. Letztlich hätten aber schon jetzt 17 von 19 Spielerinnen für eine weitere Saison zugesagt, darunter die noch jungen Leistungsträgerinnen Pia Gallo und Neele Diek sowie die ebenfalls schon von höherklassigen Vereinen begehrte Michelle Weise. Grna freut sich über diesen Treuebeweis und glaubt, dass dieser das beste Fundament für einen erfolgreichen Saison-Endspurt bilden kann.

Nächstes Heimspiel gegen Schoningen

Die heiße Phase beginnt erst am 22. April mit einem Heimspiel gegen Schoningen. Grna will bis dahin betont ruhig auftreten: „Ich werde das Thema der Niederlage in Geismar genauso wenig ansprechen wie den möglichen Aufstieg ständig in den Fokus zu rücken. Wir müssen einfach von Spiel zu Spiel gehen und unsere Aufgaben erledigen.“

Die rund anderthalb monatige Spielpause kommt den Volkmarshäuserinnen natürlich ungelegen. „Besonders, weil wir nach dem Geismar-Spiel mit vier Siegen gerade wieder einen guten Flow aufgebaut hatten“, meint Grna. Nach Ostern gilt es also, den Rhythmus neu zu finden. Drei abschließende Siege gegen Schoningen, in Spanbeck und am 6. Mai zu Hause gegen Rosdorf/Grone II würden die Rückkehr in die Landesliga bedeuten.

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