Beispiele aus dem Altkreis Münden

Dem Täter auf der Spur: Nicht alle Kriminalfälle werden gelöst

+
Einbruch in den Rewe-Markt in Landwehrhagen: Es konnte bislang kein Täter ermittelt werden.

Hann. Münden/Dransfeld/Staufenberg. Es gibt Kriminalfälle, die werden überhaupt nicht oder erst nach langer Zeit geklärt. Hier einige Beispiele aus dem Altkreis Münden.

Einbruch bei Rewe 

Einbruch Rewe-Markt in Landwehrhagen am 11. November 2014. Das Geschäft war mehrere Tage geschlossen, der Schaden lag deutlich über 100.000 Euro. Dazu sagt die Staatsanwaltschaft in Göttingen: Das Ermittlungsverfahren wegen des Einbruchs in den Rewe-Markt in Landwehrhagen am 11. November 2014 ist mit Verfügung vom 29. Juni 2015 eingestellt worden. Es konnte ein Täter nicht ermittelt werden.

Einbrüche VR-Bank 

Einbrüche in die VR-Bank in Hann.Münden an der Bahnhofstraße im Juni und September 2014. Die Taten wurden im Zentralen Kriminaldienst der Polizeiinspektion Göttingen bearbeitet. Ein konkreter Tatverdacht richtet sich nach Ermittlungen der Polizei gegen eine international aggierende Tätergruppe.

Die Staatsanwaltschaft: Für die Einbrüche in die VR-Bank Hann. Münden/Bahnhofstraße im Juni und September 2014 konnten zwei Tatverdächtige ermittelt werden. Die jeweils 35 Jahre alten Beschuldigten werden einer international agierenden Tätergruppe zugeordnet. Nach ihnen wird international gefahndet.

Tankstellenüberfälle 

Tankstellenüberfälle in Hedemünden, 20. Januar 2015 und vier Wochen vorher. Die Staatsanwaltschaft: Die Ermittlungsakten zu den Raubüberfälle auf die Tankstelle in Hedemünden sind im Juni 2015 an die Staatsanwaltschaft abgegeben worden. Hier wurden die Verfahren am 29. Juni 2015 eingestellt, weil Täter nicht ermittelt werden konnten.

Einbrüche in Optik-Filiale 

Zwei Einbrüche an der Langen Straße in Münden in die Filiale von Apollo-Optik, im März und April 2012. Die Täter entkamen mit optischen Geräten und Brillenfassungen und Brillen. Der Schaden lag insgesamt bei weit über 300.000 Euro.

Die Staatsanwaltschaft erklärt: Im Falle der Einbrüche in die Filiale von Apollo-Opti richtete sich der Tatverdacht zunächst gegen eine 45-jährige männliche Person. Dieser konnte die Tat nicht nachgewiesen werden, sodass das Verfahren mangels hinreichenden Tatverdachts eingestellt wurde.

Oberstaatsanwalt Frank-Michael Laue betont: „Sobald weitere polizeiliche Maßnahmen neue Verdachtsmomente ergeben, werden die Verfahren wieder aufgenommen werden.“

Schlagworte zu diesem Artikel

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.