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Tanne in Hann. Münden wird nicht teurer – Weihnachtsbaumpreise steigen trotz Inflation nicht

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Von: Kira Müller

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Ein Haufen Weihnachtsbäume
Die Tannen in diesem Jahr werden auch in der Region nicht teurer. (Symbolbild) © Imago

Trotz Inflation bleiben die Weihnachtsbaumpreise stabil und die Tannen in der Region werden nicht teurer. Die Landesforsten verkaufen dennoch keine Bäume in diesem Jahr.

Hann. Münden – Die Inflation in Deutschland ist in vollem Gange und in vielen Bereichen steigen die Preise. Doch in der Weihnachtsbaumbranche bleiben die Preise vielerorts stabil.

So auch beim Verkauf von Bäumen in Rosdorf (ehemaliges Autohaus März und Heinemann; Hasselbach GmbH) und Bovenden (Edeka), von der Forstbaumschule Billen in Bösinghausen (Samtgemeinde Radolfshausen). „Wir haben ein Zeichen gesetzt, dass nicht alles teurer werden muss“, sagt Inhaber Markus Billen.

Mehrkosten für Weihnachtsbäume „aushaltbar“

Ein Weihnachtsbaum, der in diesem Jahr verkauft werde, sei ungefähr zehn Jahre alt. Das bedeute, dass die Kosten für die Bäume schon vor Längerem entstanden seien. Bereits im vergangenen Jahr seien zwar Mehrkosten angefallen, aber das sei „aushaltbar gewesen“. Es bleibe abzuwarten, wie es in den nächsten Jahren aussehen werden.

Derzeit koste ein Baum bei Billen 20 Euro pro Meter – auch beim selbst Schlagen. „Der Vorteil ist, dass man sich den Baum beim Schlagen selber aussuchen kann. Es ist origineller und man hat eine emotionalere Bindung zum Baum“, so Billen.

Vor allem sei das ein besonderes Erlebnis für Familien. Verkauft werden Blautannen und Nordmanntannen. Die Hitze in diesem Jahr haben die Bäume gut überstanden und das ist gut, denn in diesem Jahr kaufen die Menschen schon seit Anfang Dezember Weihnachtsbäume für ihre Wohnzimmer. „Dieses Jahr haben wir das Gefühl, dass alles früher stattfinde“, sagt der Inhaber. Er vermutet, dass es an der Corona-Pandemie liegt.

„Die Menschen haben Lust, sich schon jetzt Weihnachtsbäume zu holen – für die Vorfreude“, sagt er. Ein Weihnachtsbaum sei eine gute und kostengünstige Möglichkeit, um sich eine gemütliche Weihnachtsatmosphäre zu schaffen.

Preise für Tannenbäume bleiben konstant

Die Niedersächsischen Landesforsten verkaufen in diesem Jahr in der Region Hann. Münden keine Weihnachtsbäume. Das erklärte Pressesprecher Michael Rudolph auf Nachfrage unserer Zeitung. In den anderen Regionen bleiben die Preise aber auch bei den Landesforsten konstant, sagt Rudolph weiter. „Zwischen 10 und 30 Euro kostet ein Baum – gestaffelt von einem Meter bis zu drei Meter hohen Bäumen“.

Bäume, die die Trockenheit in diesem Jahr nicht überstanden haben, werden gar nicht angeboten: „Der Bedarf für die örtlichen Nachfragen ist aber gedeckt“, so Michael Rudolph. (Kira Müller)

Blautannen und Nordmanntannen

Blautannen und Nordmanntannen sind wohl die beliebtesten Weihnachtsbäume in Deutschland. Der große Unterschied: Blautannen – eigentlich sind diese Bäume gar keine Tannen, sondern Fichten – nadeln viel, haben aber den starken, unvergleichbaren, typischen Duft der Tannenbäume. Nordmanntannen – die beliebtesten Weihnachtsbäume in Deutschland – nadeln zwar wenig und piksen nicht, duften dafür aber auch nicht so stark wie die Blautannen.

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