Arbeiten in Lippoldshausen

Tennet rüstet elf Strommasten in der Region um

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Arbeit in luftiger Höhe: Stromnetzbetreiber Tennet rüstet alte Stromleitung für mehr Durchfluss um, hier bei Hann. Münden-Lippoldshausen.

Der Stromnetzbetreiber Tennet hat sein Hochspannungsnetz in der Region ertüchtigt, um größere Mengen an Strom durch die Leitungen zu schicken.

Lippoldshausen – Nach Angaben des Unternehmens wurden elf Masten umgebaut.

Rund 300 000 Euro investiert Tennet in die Arbeiten. Der Umbau der Masten sei nur eine von mehreren Maßnahmen, um das Maximale aus dem vorhandenen Bestandsnetz herauszuholen, ehe in einigen Jahren die neue 380-Kilovolt-Leitung in Betrieb geht.

Bei den Arbeiten wurde einem schon vom Zuschauen schwindelig: Höhenerprobte Mitarbeiter der portugiesischen Firma Silva & Vinha haben beim vorweihnachtlich nasskaltem Wetter mehrere Masten der 220-Kilovolt-Stromleitung in der Region umgerüstet, um sie fit zu machen für höhere Stromdurchflussmengen aus Windkraftanlagen - und das, obwohl die Masten in ein paar Jahren abgebaut werden.

Betroffen sind nach Angaben des Netzbetreibers Tennet, für den die Leitung die wichtigste Nord-Süd-Verbindung ist, elf Masten zwischen Göttingen und Sandershausen im Landkreis Kassel, davon zwei bei Lippoldshausen.

Mit der neuen, geplanten 380-kV-Leitung, die demnächst überwiegend auf der Trasse der bestehenden Leitung gebaut wird, hat die Umrüstung jedoch nichts zu tun: Alle derzeit stehenden Masten werden in ein paar Jahren abgebaut und durch neue, höhere Masten ersetzt. Vielmehr bereitet das Unternehmen Tennet die aus den 20er-Jahren stammende Leitung vor, damit sie noch größere Strommengen der Windkraftanlagen aufnehmen und nach Süden weiterleiten könne. 

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