Tipps zur Sicherheit und spendable Radfahrer

Fahrt mit Seifenkiste: Die Polizisten hatten viel anzuschieben, die Kinder hatten ihren Spaß.

Hann. Münden. Um das Radfahren ging es bei einer Verkehrssicherheitsaktion auf dem Mündener Kirchplatz. Eine Radlergruppe aus Hameln spendete der Verkehrswacht Münden 1140 Euro.

Einmal mit der Seifenkiste die Rampe hinabsausen - das Angebot des Mündener Polizeikommissariats, mit dem fahrbaren Untersatz auf den Kirchplatz zu rollen, nahmen die Kinder gern an. Die Seifenkisten waren Freitagnachmittag ein Teil des breitgefächerten Programms rund um die Verkehrssicherheit.

Dabei lagen den Ordnungshütern und den Partnern von Verkehrswacht, Stadt Hann. Münden, Freiwillige Feuerwehr und Lions Club besonders die Radfahrer Herzen. Der Leiter des Polizeikommissariats Hann. Münden, Erster Polizeihauptkommissar Dirk Schneider, hatte das Programm mit vorbereitet und moderierte die Veranstaltung.

Gruppenführer Yannik Schlüter von der Freiwilligen Feuerwehr Hann. Münden und Nikolaus Sipply, Rene Rhein, Fabio Pache und Jenny Boker demonstrierten anhand einer Puppe die Bergung eines verunglückten Radfahrers, der unter ein Auto geraten war. Sie setzten Hebekissen ein, um das Auto anzuheben und an den Verletzten heranzukommen. Anschließend legten sie die Puppe auf das Spineboard.

Oberkommissar Hartmut Bode vom Verkehrsunfalldienst der Polizei in Göttingen und Hauptkommissar Jörg Arnecke, Verkehrssicherheitsberater bei der Polizeiinspektion, klärten über die Gefahr des toten Winkels bei Lkw für Radfahrer auf. Problem: Lkw-Fahrer, die an einer Ampel stehen und rechts abbiegen wollen, können aufgrund des erhöhten Sitzes im Außenspiegel nicht erkennen, wenn ein Radler neben ihnen hält. Die Polizisten raten, dass Radfahrer, wenn die Ampel grün zeigt, entweder später als der Lkw losfahren oder mehr Abstand zum Lkw halten.

Die Verkehrswacht in Münden leistet seit Jahren wertvolle Arbeit in der Verkehrserziehung, etwa an Schulen. Damit sie dies weiterhin tun kann, erhielt die Verkehrswacht eine Spende einer Radlergruppe aus Hameln, ein Freundeskreis aus aktiven und ehemaligen Polizisten. Die 135 Kilometer nach Hann. Münden schafften sie in sieben Stunden, berichtet Leo Fockenbrock, ehemaliger Leiter der Polizeiinspektion Hameln-Prymont, der den Freundeskreis vor 20 Jahren mit aus der Taufe hob. 1140 Euro überreichten die Radler der Verkehrswacht. (kri)

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