Tragende Darsteller fehlen: Theaterverein gibt Eisenbartstück auf

+
Schwungvoller Start: Unser Foto aus dem Stück „What a Man - Doktor Eisenbarth“ zeigt eine Tanzszene mit Ulrike Cramer und Wolfgang Rachner. Es stammt aus dem Premierenjahr 2014. 

Der Verein Doktor-Eisenbarth-Spiele Hann. Münden sieht keine Chance mehr, das Eisenbart-Stück „What a Man“ noch einmal auf die Bühne zu bringen. Das teilte Renate Bitz, Vorsitzende des Vereins, im Gespräch mit unserer Zeitung mit.

Mittlerweile stünden vier tragende Darsteller dem Verein nicht mehr zur Verfügung. Außerdem fehle von Walter Kalk, Autor und Regisseur des Stückes und Inhaber der Rechte, nach wie vor eine kürzere Version. Die Länge von „What a Man“, die Aufführung dauert etwa zwei Stunden, war in der Vergangenheit einer der Hauptkritikpunkte der Besucher gewesen. Außerdem, so Bitz, sei eine kürzere Fassung notwendig, um das Stück mit einem kleineren Ensemble spielen zu können und ohne eine aufwendige Kulisse.

Zuletzt hatte der Verein „What a Man“ 2016 aufgeführt, das Stück aber für 2017 und auch für 2018 abgesetzt, weil es nicht gelungen war, notwendige Sponsoren zu finden. Und auch der Versuch, weitere Darsteller für das Spiel zu begeistern, sei erfolglos geblieben, sagte Bitz nach der Absetzung.

In der nächsten Mitgliederversammlung soll nun über die Situation beraten werden. Der Verein hofft weiterhin, jemanden zu finden, der ein neues kürzeres Eisenbartstück schreibt. Die zehn verbliebenen Darsteller stünden bereit, es in diesem Jahr einzustudieren. Interessenten können sich bei Renate Bitz (0 55 41/3 16 81) melden.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.