Treffen der Kommandeure mit Landrat: Schnelle Hilfe bei Katastrophen

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Zusammenarbeit war Thema: Landrat Bernhard Reuter und Kommandeur Landeskommando Niedersachsen, Kapitän zu See Berend Burwitz, im Kreishaus in Göttingen.

Landkreis Göttingen. Die Zusammenarbeit der Katastrophenschutzbehörden mit der Bundeswehr war Gegenstand eines Treffens des Kommandeurs des Landeskommandos Niedersachsen, Kapitän zu See Berend Burwitz, mit Landrat Bernhard Reuter im Kreishaus in Göttingen.

Im Mittelpunkt ihrer Gespräche standen die Themen Streitkräfte in der Katastrophenhilfe und bei Großschadenslagen, die Vorbereitung auf verschiedene Katastrophenszenarien und die Struktur des Bevölkerungsschutzes in Niedersachsen.

Dahingehend sei der Landkreis gut dabei, erklärte Landkreissprecher Ulrich Lottmann. Unter anderem übten die Kreisfeuerwehren unter der Beteiligung der Feuerwehr Hann. Münden im Sommer in verschiedenen Szenarien den Ernstfall.

Kapitän Burwitz erklärte, Niedersachsen sei das Bundesland mit der größten Bundeswehrpräsenz in Deutschland. In Krisensituationen sei aber auch die Expertise der Bundeswehr bedeutsam.

„Das Landeskommando steht den Katastrophenschutzbehörden für Beratung zur Verfügung“, machte er deutlich. Er verwies auf die unterstellten Bezirks- und Kreisverbindungskommandos und ermunterte Verantwortliche in den Polizeidirektionen, Landkreisen und kreisfreien Städten, die Fachkenntnisse der militärischen Partner frühzeitig einzubinden und in den Katastrophenschutzstäben zu nutzen.

Landrat Reuter erklärte, in Niedersachsen gebe es eine hohe Sensibilität für den Bevölkerungs- und Katastrophenschutz. Der Landkreis Göttingen, so der Landrat, habe in den vergangenen Jahren viel Geld in die Hand genommen und sich mit Übungen auf verschiedene Unglückszenarien vorbereitet: „Wir tragen Verantwortung für den Schutz der Menschen und der Umwelt. Deshalb bereiten wir uns konsequent auf den Ernstfall vor.“ Die Gesprächspartner waren sich einig, dass bei großflächigen Schadensfällen eine Kooperation hauptamtlicher Strukturen und ehrenamtlicher Kräfte unabdingbar sei. Die Voraussetzungen in Niedersachsen dafür seien gegeben, so Kapitän Burwitz. 

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