HNA-Umfrage bei Reisebüros

Türkei als Reiseziel im Altkreis Münden wieder beliebter

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Nachdem die Türkei einige Zeit ein weniger nachgefragtes Reiseziel war, holt das Land bei der Touristen-Nachfrage wieder auf.

Altkreis Münden – Die Türkei ist trotz angespannter innenpolitischer Lage wieder beliebter bei den Urlaubern aus dem Altkreis Hann. Münden.

Das bestätigen sowohl Simone Burmeister von Simones Reisewelt als auch Matthias Dalfuß von der gleichnamigen Reiseagentur aus Hann. Münden. Urlaubsziele wie Spanien und Griechenland liegen weiter hoch im Kurs.

Insgesamt brachen die Umsätze der türkischen Tourismusbranche 2016 um über 40 Prozent ein. Knapp vier Millionen Deutsche verbrachten ihren Urlaub 2016 in dem Land. Im Vergleich zum damaligen Rekordjahr 2015 war das ein Rückgang von fast zwei Millionen Urlaubern. Zurückgeführt wurde das auf Terroranschläge, den Notstand seit dem Putschversuch 2016 und die angespannten Beziehungen zwischen der Bundesregierung und dem Erdogan-Regime nach der Festnahme des deutschen Journalisten Deniz Yücel im Februar 2017.

Anfang des Jahres sei die Türkei noch zögerlich gebucht worden. Viele Familien, die ihre Reisen im Mai und Juni geplant hätten, hätte allerdings das Preis-Leistungsverhältnis überzeugt, sagt Matthias Dalfuß. Als Folge gefallener Nachfrage in den Vorjahren senkten viele türkische Hotels ihre Tarife, um wieder attraktiver für Urlauber zu werden. Besonders beliebt ist die türkische Riviera am Mittelmeer mit den Städten Antalya und Alanya.

Aber auch klassische Reiseziele bleiben weiter hoch im Kurs: „Spanien und Griechenland ziehen auch in diesem Jahr wieder bei den Kunden“, sagt Dalfuß. In Spanien würden vor allem die Balearen mit den Inseln Mallorca und Ibiza und die Kanaren mit den Inseln Teneriffa und Gran Canaria favorisiert. In Griechenland die Inseln Kreta, Rhodos und Kos.

Aber auch dem Urlaub in Deutschland sind viele nicht abgeneigt: Die Nord- und Ostsee würde laut Simone Burmeister immer noch gerne von Urlaubern frequentiert. „Vereinzelt wollen die Leute auch an die polnische Ostsee“, sagt Burmeister. 

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