Übung: Feueralarm im Haus Steinberg

Erfolgreiche Übung: 37 Feuerwehrleute aus Hann. Münden, Laubach, Sichelnstein und Landwehrhagen mussten am Freitagabend am Waldpädagogikzentrum Haus Steinberg an der Kohlenstraße ihr Können unter Beweis stellen. Foto: Siebert

Hann. Münden/Staufenberg. 37 Feuerwehrleute aus Hann. Münden und Staufenberg waren am Freitag am Waldpädagogikzentrum Haus Steinberg bei einer Übung im Einsatz.

Ein vermeintliches Feuer im Waldpädagogikzentrum Göttingen - Haus Steinberg (ehemals Jugendwaldheim) rief am Freitagabend 37 Feuerwehrleute aus Hann. Münden, Laubach, Sichelnstein und Landwehrhagen aus dem Feierabend. Vor Ort stellten die Feuerwehrleute dann fest, dass es sich um eine Übung handelt.

Schnell hatten die Feuerwehrleute die Situation unter Kontrolle, die Einsatzleitung hatte Alexander Albrecht von der Feuerwehr Hann. Münden. Mit im Einsatz war die Drehleiter der Mündener Feuerwehr und erstmalig der neue Schlauchwagen mit 2000 Meter Schlauchleitung der Feuerwehr Landwehrhagen.

Jennifer Sechtling vom Forstamt Münden und Leiterin des Waldpädagogikzentrums hatte zusammen mit Daniel Menz, Ortsbrandmeister in Laubach, den Übungsplan ausgearbeitet. Die sechs Mitarbeiter und der Sicherheitsbeauftragte des Zentrums sowie Gäste, eine achte Klasse mit 23 Schülern und zwei Betreuern einer Realschule aus Buxtehude, wurden in das Geschehen mit eingebunden.

Nachdem die Rauchmelder anschlugen, kamen die Schüler auf einem Sammelplatz zusammen. „Bei der Ankunft bekommen alle Gäste eine Einweisung, wie sie sich im Fall eines Feuers verhalten sollen“, erklärte Jennifer Sechtling dazu. Schnell stellte man fest, so das Übungsszenario, dass vier Schüler und zwei Mitarbeiter nicht den Weg auf den Sammelplatz geschafft haben. Während ein Teil der Feuerwehrleute mit den Löscharbeiten begann, wurden die Vermissten von Feuerwehrleuten, die unter Atemschutz in das Gebäude gingen, aus den Zimmern, dem Speiseraum und der Werkstatt gerettet und von fünf ASB-Rettungsassistenten versorgt.

Eine zusätzliche Aufgabe, vor die die Feuerwehrleute gestellt waren, war der Umgang mit einer Gasflasche, einem Benzinkanister und Reinigungsmitteln, die sich in der Werkstatt befanden. Sie mussten von Atemschutzgeräteträgern ins Freie gebracht und mit Wasser gekühlt werden. Anschließend wurden die Räume mit einem Druckbelüfter vom Rauch befreit.

Als Beobachter waren Mündens Ortsbrandmeister Eike Schucht und Brandabschnittsleiter (West, Hann. Münden) Achim Spangenberg vor Ort.

„Es lief alles so ab, wie es sein sollte“, sagte dazu Eike Schucht. Trotz der Distanz zu den nächsten Ortschaften seien die Feuerwehren schnell vor Ort gewesen.

„Auch die Zusammenarbeit der vier Ortswehren hat so geklappt, wie wir es uns vorstellen“, ergänzte Brandabschnittsleiter Achim Spangenberg. (zpy)

Feueralarm im Haus Steinberg

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