Hoher Freizeitwert

Urlaub auf dem Hausboot? Hann. Münden baut bei Tourismus auf drei Flüsse

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Idee für die Dreisflüssestadt: Hausboote. Sie wären eine attrakive Ergänzung der Campingplätze und Ferienwohnungen, heißt es im Tourismuskonzept für das Fachwerkfünfeck. Unser Foto entstand an der Havel bei Werder in Brandenburg.  

Hann. Münden. Die drei Flüsse mit ihrem hohen Freizeitwert für Rad- und Wandertourismus vor dem Hintergrund einer einzigartigen Fachwerkkulisse.

Für diesen Schwerpunkt steht Hann. Münden im gemeinsamen Tourismuskonzept der Fachwerk-Fünfeck-Städte Hann. Münden, Northeim, Einbeck, Duderstadt und Osterode am Harz. Erstellt wurde es von der Agentur BTE Tourismus- und Regionalberatung aus Hannover (wir berichteten).

Eine attraktive Fachwerk-Kulisse ist das, was allen fünf Städten gemeinsam ist. Entscheidend sei aber auch, die Individualität der Städte und ihre Schwerpunkte zu erhalten und auszubauen, beschreibt es Juliane Hofmann, zuständig für die Medien- und Öffentlichkeitsarbeit des Fachwerk-Fünfecks.

Wer sich auf den Tourismusseiten „Erlebnisregion Hann. Münden“ umsieht, findet bereits jetzt schon Angebote an den Drei Flüssen wie Schiffs- und Radtouren. Aber Ziel ist es, noch attraktiver zu werden, etwas Besonderes zu bieten. Zu einer der Schwächen in der Fünf-Eck-Region, die die Agentur BTE ausmacht, gehöre die geringe Anzahl von Highlights mit Strahlkraft, so Juliane Hofmann. Für Hann. Münden schlägt die Agentur in einem Maßnahmenkatalog vor, als Dreiflüssestadt Übernachtungsmöglichkeiten auf dem Wasser und die Ansiedelung besonderer Campingangebote zu unterstützen. 

„Langfristig könnte eine Ergänzung des Angebotes durch mobile Hausboote Impulse geben, um den Schwerpunkt Dreiflüssestadt mit Fachwerkerlebnis am Wasser mit außergewöhnlichen Angeboten zu stärken“, heißt es in dem Konzept von BTE. „Das Angebot an Hausbooten schafft einen Brückenschlag zwischen zwei bedeutenden Themen der Stadt Hann. Münden: Fachwerk und Wasser“, heißt es weiter. „Camping auf dem Wasser“ greife zudem einen Nischenmarkt auf, sei insbesondere für Ältere oder Menschen mit Handicap geeignet und wäre eine attraktive Ergänzung der vorhandenen Campingplätze und Ferienwohnungen.

Präsentation des Tourismuskonzeptes: Unser Bild zeigt von links Duderstadts Bürgermeister Wolfgang Nolte, Osterodes Bürgermeister Klaus Becker, Oliver Melchert (Planungsbüro BTE), Anna Laura Ulrichs (Fachwerk-Managerin), Dana Roberts (BTE), Franziksa Aulich (Stadt Osterode) und Harald Wegener, Bürgermeister von Hann-Münden im Osteröder Rathaus. Um alle Personen auf dem Foto zu sehen, bitte das Bild vergrößern.

Wie Münden müssten auch die übrigen Städte ihre Schwerpunkte ausbauen. So setze Duderstadt weiter auf das Thema „Grenzenlos“, „was sowohl die Nähe zur ehemaligen Grenze umfasst, sowie die Barrierefreiheit“, erläutert Juliane Hofmann. Einbeck bleibe Spezialist in Sachen Braukunst und Oldtimer, Northeims Schwerpunkt seien die Masken, Figuren und der Freizeitsee und Osterode punkte durch seine Harz-Nähe beim Wandertourismus. 

Weitere Infos und das Konzept zum Herunterladen im Internet gibt es unter www.fachwerk5eck.de.

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