Stadtwald Münden

Verein spendet für neue Bäume in Hann. Münden

Vorstandsmitglieder des Heimat- und Geschichtsverein Sydekum zu Münden spendeten Bäume für den Stadtwald. Unser Bild zeigt Dr. Helmuth Freist, Thomas Tölle, Susanne, Leiterin des Betriebes Stadtwald, Klaus Horst und Wulf Richter, Vorsitzender des Geschichtsvereins.
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Vorstandsmitglieder des Heimat- und Geschichtsverein Sydekum zu Münden spendeten Bäume für den Stadtwald. Unser Bild zeigt Dr. Helmuth Freist, Thomas Tölle, Susanne, Leiterin des Betriebes Stadtwald, Klaus Horst und Wulf Richter, Vorsitzender des Geschichtsvereins.

Der Heimat- und Geschichtsverein Sydekum zu Münden spendete für den Kauf und die Pflanzung von Bäumen. Damit konnten wieder Lücken im Stadtwald von hann. Münden geschlossen werden. Auch „neue“ Bäume werden angepflanzt.

Hann. Münden – Wieder wurde eine Lücke im Mündener Stadtwald geschlossen. Denn der Heimat- und Geschichtsverein Sydekum zu Münden spendete für den Kauf und die Pflanzung von Bäumen 1500 Euro. Auf einer Fläche von 0,5 Hektar haben Windbruch und Borkenkäfer im Revierbereich Königshof am Siechenbergweg den Wald vernichtet. Nun sollen 1000 Rotbuchen, 100 Wildkirschen 50 Thuja (Lebensbäume) und 50 Hemlocktannen die Fläche wieder ausfüllen.

Leiterin des Betriebs Stadtwald: „Wir setzen da auf Mischung“

„Wir setzen da auf Mischung“, berichtet Susanne Gohde, Leiterin des Betriebes Stadtwald. Es sei ein Experiment, Thuja und Hemlocktannen zu pflanzen. Die Hemlocktannen sind immergrüne Bäume. Sie stammen aus Nordamerika und Ostasien. In British Columbia stehen Exemplare, die 800 Jahre alt sind. Die Kirschen werden an den Wegrand gesetzt. Auf der freien Fläche habe bereits eine Verjüngung stattgefunden, bei der Pflanzung werde das berücksichtigt und Abstände eingehalten.

Stadtwald Hann. Münden: das erste Mal im 13. jahrhundert erwähnt

Bei der Übergabe vor Ort entstanden Gespräche zwischen der Försterin und dem Vorstand des Vereins. Es wurde wieder ganz deutlich, dass Bäume nicht nur CO2 und andere Treibhausgase wie Kohlenmonoxid oder Schwefeldioxid aufnehmen, sondern auch wertvollen Sauerstoff ausstoßen. Ein einzelner Baum kann bis zu fünf Kilogramm Luftschadstoffe im Jahr aufnehmen und im gleichen Zeitraum bis zu 130 Kilogramm Sauerstoff produzieren. Klaus Horst vom Vorstand des Vereins und ehemaliger Revierförster im Revier Königshof erzählte, dass der Mündener Stadtwald das erste Mal 1247 erwähnt wurde, als Otto das Kind, aus der Familie der Welfen, der Stadt die Rechte am Wald bestätigt hat.

Er war seit 1235 erster Herzog von Braunschweig und Lüneburg. Der Stadtwald ist der zweitgrößte Kommunalwald in Niedersachsen, nach Goslar und seit langer Zeit ein wichtiger Wirtschaftsfaktor der Stadt. (Petra Siebert) 

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