Bis in den Abend gab es noch Behinderungen

Zehn Kilometer lange Ölspur: A7 Richtung Norden war voll gesperrt

Hann. Münden. Weil ein Lkw große Mengen Öl verloren hat, war die A7 in Richtung Norden zwischen Ausfahrt Hann. Münden-Hedemünden und dem Dreieck Drammetal voll gesperrt.

Die Sperrung wurde gegen 19.30 Uhr wieder aufgehoben. Auf der A7 staute es sich gegen 20.30 Uhr laut Polizei noch auf 15 Kilometern. Ab 21 Uhr löste sich der Stau langsam auf.

Aktualisiert um 21.20 Uhr

Auch die Umleitungsstrecken waren bis nach 21 Uhr überlastet. So war am frühen Abend auf der B3 aus Richtung Fuldatal Richtung Münden dicht, ebenso kam es in der Innenstadt von Hann. Münden zu erheblichen Verkehrsproblemen. Auch auf der B496 kam es nach Augenzeugenberichten bis in den Abend zu Staus.

Die etwa ein Meter breite Ölspur erstreckte sich ab der Steigungsstrecke bei Witzenhausen bis zum Autobahndreieck Drammetal. Die Polizei konnte den Verursacher auf der Tank & Rastanlage Göttingen ausfindig machen. Der Lastwagenfahrer eines Paketdienstleisters hatte den Ölverlust aufgrund eines technischen Defektes am Fahrzeug offensichtlich zunächst nicht bemerkt.

Eine Fachfirma reinigte auf einer Länge von zehn Kilometern die Autobahn. Sowohl die A7 ab der Anschlussstelle Hann. Münden / Hedemünden als auch die Auffahrt von der A38 auf die A7 am Dreieck Drammetal in Richtung Norden waren viele Stunden voll gesperrt. Nach einer Teilreinigung konnte als erstes der Streckenabschnitt von der A38 in Richtung Norden wieder freigegeben werden. Die Schadenshöhe durch die Ölspur kann bislang nur auf einen kleineren, fünfstelligen Betrag geschätzt werden.

Rubriklistenbild: © picture-alliance/ dpa

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