Verwilderung: Wüpper-Erbe in Hann. Münden erhalten

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Hanno Funke und die „Unnahbare“: Sie soll mithilfe von Spenden in Bronze gegossen und so erhalten werden.

Hann. Münden. „Die Unnahbare", ein Werk des Mündener Bildhauers Heinz-Detlef Wüpper, befindet sich in einem äußerst schlechten Zustand, ist vermosst und schmutzig. Im Gegensatz zu den anderen Wüpper-Skulpturen aus Bronze auf dem Doktorwerder.

Das will Hanno Funke, der Neffe von Heinz-Detlef Wüpper, jetzt ändern. Er möchte die Skulptur, die einen Wert von etwa 10.000 Euro hat, ebenfalls in Bronze gießen lassen.

Beispiel Tillyschanze

Die Kosten hierfür liegen bei etwa 6000 Euro. Mit 1500 Euro würde Funke selbst den finanziellen Grundstein legen, den Rest hofft er über Spenden zu bekommen. Als Beispiel führte er die Tillyschanze an, die mit Spenden aus der Bevölkerung restauriert wurde.

„Ich habe meinem Onkel vor seinem Tod versprochen, „Die Unnahbare“ aus Bronze gießen zu lassen“, so Funke. Heinz Detlef Wüpper ist 1995 im Alter von 84 Jahren gestorben.

1999 war ein erster Anlauf Funkes bei der Stadt gescheitert. Als 2011 der 100. Geburtstag von Detlef Wüpper anstand, gelang es Karl-Wilhelm Lange, dem ehemaligen Regierungspräsidenten und Ehrenbürger der Stadt Münden, „die Schauende“, ebenfalls ein Werk von Wüppers aus Pelzerhaken nach Hann. Münden zu holen.

Er hatte Wüpper-Freunde und Sponsoren angesprochen und sich auch selbst finanziell beteiligt, den Transport zu realisieren.

Spenden für Kunst

„Darüber habe ich mich sehr gefreut“, sagt Hanno Funke. „Da hatte Karl-Wilhelm Lange mir gesagt, dass das Geld wohl reichen würde, um auch die „Unnahbare“ in Bronze zu gießen und somit dem Wunsch meines Onkels zu entsprechen. Doch daraus ist leider nichts geworden.“

Nun versucht es Funke mit einem öffentlichen Spendenaufruf. Ein Spendenkonto wurde eröffnet bei der VR-Bank Südniedersachsen: Hanno Funke, IBAN: DE36 2606 2433 0023 0562, Stichwort „Skulptur“.

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