Vier Jahre Haft: Ehefrau zweimal vergewaltigt

Göttingen/Hann.Münden. Das Landgericht Göttingen hat am Freitag einen bereits einschlägig vorbestraften 34-jährigen Mann aus Hann. Münden wegen Vergewaltigung in zwei Fällen und vorsätzlicher Körperverletzung zu einer Freiheitsstrafe von vier Jahren verurteilt.

Die Kammer sah es als erwiesen an, dass der Angeklagte im Mai dieses Jahres seine von ihm getrennt lebende Ehefrau in seiner Wohnung in Hann. Münden gewürgt, geschlagen und zweimal vergewaltigt hat. Zur Tatzeit waren auch die beiden Kinder in der Wohnung anwesend.

Mit seinem Urteil entsprach das Gericht dem Antrag der Verteidigung. Die Staatsanwaltschaft hatte dagegen auf eine deutlich höhere Haftstrafe von sechs Jahren plädiert.

Der 34-Jährige, der schon einmal wegen einer versuchten schweren Vergewaltigung verurteilt wurde, hatte die Tat im Wesentlichen eingeräumt. Das Gericht wertete dieses Geständnis als deutlich strafmildernd, zumal der Angeklagte auch schon im Ermittlungsverfahren die Tat zugegeben hatte.

Auf der anderen Seite gebe es allerdings auch eine Reihe von Gesichtspunkten, die sich strafverschärfend auswirkten, sagte der Vorsitzende Richter Ralf Günther. Hierzu gehöre vor allem das „Ausmaß der Demütigungen und der Brutalität“. (pid)

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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