Auch für Fußgänger und Radfahrer kein Durchkommen

Vollsperrung der B 80 wegen Hangarbeiten in Münden

Der Bagger steht schon bereit: Am Montag sollen die Arbeiten zur Sicherung des Hangs an der Bundesstraße 80 in Höhe der Weserbrücke in Hann. Münden beginnen. Foto: Maaß

Hann. Münden. Ab Montag müssen sich die Verkehrsteilnehmer auf eine größere Umleitung einstellen, weil die B 80 für die Arbeiten zur Sicherung des Hangs voll gesperrt wird.

An den Engpass auf der Bundesstraße 80 in Höhe der Weserbrücke in Hann. Münden haben die Autofahrer sich mittlerweile gewöhnt. Seit über zwei Jahren sichert eine Prallwand die Fahrbahn vor Steinen und Geröll, nachdem dort Mitte 2013 der Berg abgerutscht war.

Ab Montag, 8. Februar, müssen sich die Verkehrsteilnehmer auf eine größere Umleitung einstellen, weil die Bundesstraße 80 für die Arbeiten zur Sicherung des Hangs bis Mitte April in beide Richtungen gesperrt wird (siehe unten).

Betroffen ist auch der Busverkehr. Einen neuen Fahrplan gibt es laut Verkehrsverbund Süd-Niedersachsen (VSN) nicht. Es sei mit Verspätungen rechnen, heißt es auf der Internetseite des VSN.

Zwischen der Neuen Werra- brücke und dem Questenbergweg wird die Bundesstraße bis zur Baustelle als Sackgasse ausgewiesen. Damit können die Bewohner des Steinweges und der Blume ihre Grundstücke weiterhin erreichen. Nach Angaben der Stadt kann der Verkehr auch über die Straßen Questenbergweg und Hinter der Blume „weitgehend störungsfrei“ fließen.

Auch für Fußgänger gesperrt

Die Stadt weist daraufhin, dass während der Hangarbeiten auch Fußgänger und Radler die Bundesstraße 80 nicht nutzen können.

Die Vollsperrung sei nötig, weil sich während der Arbeiten Steine und Geröll aus dem Hang lösen können, begründete Otto Böttger von der Niedersächsischen Landesverkehrsbehörde in Bad Gandersheim während der Planungsphase diesen Schritt.

Die Landesverkehrsbehörde und die Stadt Hann. Münden sind Kooperationspartner bei diesem Projekt. Die Bauüberwachung liegt in den Händen der Stadt. Zuständig sind die Kommunalen Dienste Hann. Münden (KDM). Die Kosten trägt der Bund.

Sie sind für die Hangsicherung an der Bundesstraße 80 in Hann. Münden und für einen Abschnitt im Bereich „Letzter Heller“ bisher auf rund 1,8 Millionen Euro veranschlagt. Ob das so bleibt, ist noch ungewiss. Derzeit werde geprüft, ob der Hang im Bereich „Letzter Heller“ ebenso wie in Hann. Münden mit Netzen bespannt wird und nicht nur Fangzäune erhält, so Michael Merle vom Fachdienst Tiefbau der KDM. Die Arbeiten dort sind später geplant. (ems)

Die Umleitung:

Die Umleitung führt aus Richtung Bundesstraße 80/Autobahn 7/Anschlussstelle Hedemünden über die Stadtranderschließungsstraße Vor der Bahn und im weiteren Verlauf über die Straße Am Feuerteich, die Bundesstraße 496/ Fuldabrückenstraße und die Bundesstraße 3/ Veckerhäger Straße. Für den Verkehr aus Richtung Göttingen, Bundesstraße 3, sowie aus dem Wesertal, beziehungsweise Bundesstraße 80 aus Richtung Bad Karlshafen, erfolgt die Umleitung in Richtung A 7/Anschlussstelle Hedemünden umgekehrt.

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