Kunst, Theater und Musik 

Vorbereitungen für das DKKD-Festival in Münden laufen

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Faszinierende Formen: Werke der Künstler Benjamin Besslich und Ulrike Zipp.

Die Vorbereitungen für das Festival DenkmalKunst – KunstDenkmal 2019 (DKKD) laufen seit Monaten auf Hochtouren.

Von Samstag, 28. September bis Sonntag, 6. Oktober, werden in Hann. Münden zum bereits sechsten Mal wieder alte, normalerweise nicht zugängliche Gebäude, mit Kunst belebt.

Historische Fachwerkhäuser, Kirchen und Wehrtürme öffnen sich beim Festival für interessierte Bürger, Kunst- und Fachwerkfreunde.

Nach aktuellem Stand gibt es über 60 Ausstellungen und Installationen in historischen Denkmälern, weitere zwölf im Außenbereich, beispielsweise an Türmen, Mauern, in Grünanlagen sowie am Wasser.

Erstmals sind alle Kontinente der Erde vertreten

„Die Resonanz der eingeladenen Künstler war überwältigend“, erklärt die Sprecherin der Arbeitsgemeinschaft Bildende Kunst, Lore Puntigam.

„Über 100 Einzelkünstler und Ausstellungsgemeinschaften werden teilnehmen, regionale und internationale. Da sich viele Kunstschaffende mit unterschiedlichen ethnischen Wurzeln beworben haben, wird das diesjährige Festival eine große kulturelle Vielfalt zeigen. Erstmals sind alle Kontinente der Erde vertreten.“

DenkmalKunst ist aber auch eine große Herausforderung: „Wir kalkulieren mit Gesamtkosten von 200 000 Euro. Arbeitslast und Verantwortung sind für alle Beteiligten im Hintergrund groß. Aber die große Resonanz, die wir erfahren, hält uns alle bei der Stange. Dank öffentlicher Förderung, großzügiger Unterstützung durch Sponsoren, Stiftungen, Privatpersonen und Wirtschaftsunternehmen und dank eines gut laufenden Kartenvorverkaufs kann das Festival jetzt starten“, sagt Hermann Staub, Vorsitzender des gemeinnützigen Trägervereins DenkmalKunst.

Eine Liebeserklärung der Mündener an ihre Altstadt

Und er fügt hinzu: „Das Festival ist nicht nur ein Spektakel der Kultur, sondern auch eine Liebeserklärung der Mündener an ihre historische Altstadt. Meist entstehen neben den ungewohnten Ein- und Ausblicken auch bereichernde Gespräche und Kontakte zwischen Fachwerk-Liebhabern, Künstlern, Mündener Bürgern und Besuchern der Stadt. Und immer finden sich auch ein paar neue Fachwerk- und Kulturunterstützer für das nächste Mal.“

Veranstaltungen: Wenn die Ausstellungsorte schließen, beginnt das Abendprogramm. Die Veranstalter planen etwa 50 Veranstaltungen aus allen Sparten: Musik, Theater, Lesungen, Kabarett und Tanz – sechs verschiedene an jedem der acht Festivalabende. Fest zugesagt haben die von den Rock for Tolerance-Konzerten bekannten Mündener Bands „More Songs about Sex“ (Post Punk Pre Grunge), „YugonaughtY“ (Rock/Metal) und „Best Before Monday“ (Rock/Metal/Punk-Rock). 

Außerdem kann man sich laut Mitteilung schon freuen auf „GlasBlasSing“ (Liedgut auf Leergut), „sistergold“ (Saxophon-Frauen-Quartett), Andi Valandi (Blues & Rock aus Dresden), Dark Vatter (Mundart Rock’n Roll aus Nordhessen), Uwaga (Streicher Crossover) und Andreas Kuch (Beatbox).

Familientag: Am Sonntag, 29. September, wird es einen Familientag mit speziellem Veranstaltungsprogramm und Workshops geben (z.B. die Zirkuswerkstatt mit Clown Tete). Tangofreunde treffen sich zur Milonga mit anschließendem Konzert des Quinteto Tango Norte.

„An einigen Programmpunkten wird noch gefeilt, doch die wesentlichen Teile stehen längst und wir fiebern dem Festival entgegen“, sagt Hermann Staub stellvertretend für die vielen ehrenamtlichen Organisatoren.

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