Böschungssanierung wird 2022 fortgeführt

Vorerst freie Fahrt auf der B 80 in Richtung Hedemünden

Letzte Arbeiten: Bis zum kommenden Mittwoch wird die Fahrbahn gesäubert und die Ampelanlage entfernt.
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Letzte Arbeiten: Bis zum kommenden Mittwoch wird die Fahrbahn gesäubert und die Ampelanlage entfernt.

Die umfangreichen Hangsicherungsarbeiten an der Bundesstraße 80, zwischen dem Letzten Heller bei Lippoldshausen und der Werratalbrücke nach Laubach, gehen in die Weihnachtspause.

Lippoldshausen/Laubach –Der erste Bauabschnitt vom Letzten Heller bis zu den großen Werratalbrücken der Bundesautobahn 7 und der ICE-Strecke ist abgeschlossen. Bauarbeiter haben jetzt noch kleine Restarbeiten erledigt sowie für die Bauabnahme die gespannten Stahlnetze aufgemessen, bestätigt Udo Othmer, Leiter der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr, Geschäftsbereich Gandersheim.

Bis Mittwoch, 22. Dezember 2021 werden das Werkzeug und das Material von der Baustelle abgezogen sein, die Fahrbahn geräumt und gesäubert sowie die Leitbaken und Ampelanlage, die bislang den einseitig geführten Verkehr geregelt hat, entfernt. Autofahrer haben auf der Strecke dann wieder freie Fahrt – zumindest vorerst.

Wieder freie Fahrt auf der Bundesstraße 80: Der erste Bauabschnitt der Hangsicherungsarbeiten an der B 80 vom „Letzten Heller“ bis zu den großen Werratalbrücken der Bundesautobahn 7 und der ICE-Strecke ist abgeschlossen.

Denn Mitte Januar 2022 wird der nächste Bauabschnitt starten, nämlich der weitere Verlauf der Bundesstraße 80 von den beiden großen Werratalbrücken bis zur kleinen Werraüberquerung bei Laubach und im weiteren Verlauf noch ein ganzes Stück weiter in Richtung Hedemünden. Im Laufe des Frühjahrs sollen die gesamten Arbeiten abgeschlossen sein.

Steine drohten auf die Bundesstraße 80 zu fallen

Allein die Hangsicherungsarbeiten schlagen nach Angaben der Straßenmeisterei Göttingen mit 750 000 Euro zu Buche. Hinzu kämen Kosten für Statiker, Geologen, Verkehrslenkung und Absperrungen. Nötig wurde die umfassende Böschungssanierung, weil sich aus den steilen Buntsandsteinhängen oberhalb der Bundesstraße 80 auch durch Witterungsextreme immer wieder große Steine gelöst hatten und auf die Fahrbahn zu fallen drohten.

Daher wurden freiliegende Felsvorsprünge, wie am Letzten Heller, komplett mit Stahlnetzen überspannt sowie im weiteren Verlauf stabile Steinfangzäune installiert. Die Kosten trägt der Bund. (Christian Mühlhausen)

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