Bürger sind zum Mitgestalten aufgerufen

Vorschläge für schönere Promenade Wanfrieder Schlagd gesucht

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Soll umgestaltet werden: Die Wanfrieder Schlagd an der Werra in Hann. Münden. 

Hann. Münden. Erste Entwürfe für die Wanfrieder Schlagd sind schon vor Jahresfrist diskutiert worden. Jetzt wird richtig geplant, und die Bürgerinnen und Bürger können sich einbringen.

Bürgermeister Harald Wegener lädt für Samstag, 13. Mai, zu einer „Bürgerwerkstatt“ zur Umgestaltung der Wanfrieder Schlagd in Hann. Münden ein.

Die Promenade an der Werra in Hann. Münden soll, in der Fortsetzung des Dielengrabens, saniert werden und dabei ein neues Gesicht bekommen. Im historischen Packhof, praktisch auf der Promenade, um die es geht,  wird am 13. Mai ab 14 Uhr informiert und diskutiert. Gegen 16.30 Uhr sollen die Ergebnisse der Bürgerwerkstatt präsentiert werden. 

Mit der Planung betraut ist Stadtplaner Andreas Schmidt-Maas. Für die Umgestaltung der Schlagden hatte Schmidt-Maas im vergangenen Jahr schon einmal Entwürfe vorgelegt. Ziel war dabei, mehr Möglichkeiten als bisher zu bieten, sich am Wasser aufzuhalten. Dem Aspekt „Drei-Flüsse-Stadt“ wird durch die bisherige Gestaltung der Straße direkt am Wasser nicht Rechnung getragen: Parkplätze auf Asphalt, der sichtbar in die Jahre gekommen ist, ein rostiger Schutzzaun, garniert mit Unkraut, der zwar davor schützt, ungewollt baden zu gehen, aber optisch nicht einmal einen morbiden Charme entwickelt, so stellt sich die Straße am Fluss derzeit dar.

Wüpper-Skulptur: "Die Schauende" des Bildhauers Detlev Wüpper blickt auf die "kleine Weser". Die Promenade zu ihrer Rechten soll verschönert werden, damit es der Schauenden künftig von dort aus viele gleichtun und den Blick aufs Wasser genießen. 

Bei der Neugestaltung sollen die Schlagden – auch Bremer und  Kasseler Schlagd kommen noch an die Reihe – stärker zu Anziehungspunkten werden: Mit Freiflächen zum Flanieren, für Aktionen und zum Aufenthalt, einem Bootsanleger an der Schlagdspitze und einem Lichtkonzept für Fassaden und Schlagdmauern, so hieß es vor knapp einem Jahr im Entwurf. Gerade an der Schlagdspitze, wo Teile von Fulda und Werra zur „kleinen Weser“ zusammenfließen, ist viel Platz vorhanden – zurzeit eine ungenutzte, wenig ansehnliche Asphaltfläche, von der zum Glück „Die Schauende“, die Skulptur von Detlev Wüpper, ein wenig ablenkt.

Jetzt ruft Bürgermeister Wegener die Mündener auf, auch ihre Ideen und Vorstellungen einzubringen, damit diese in den Entwurf mit eingearbeitet werden können.

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