IG Metall: Warnstreiks in zwei Mündener Betrieben

Ausstand: Bei Schneetreiben versammelten sich Beschäftigte von Haendler & Natermann zum Warnstreik. Dritter von rechts Manfred Zaffke, Erster Bevollmächtigter der IG Metall. Foto: Krischmann

Hann. Münden. Beschäftigte der Mündener Firmen Haendler & Natermann und Metallumform sind Freitagmittag dem Aufruf der IG Metall zu Warnstreiks gefolgt.

Sie fordern mehr Geld, einen Altersteilzeitvertrag und Rechtsanspruch auf Weiterbildung.

Bei einer Kundgebung auf dem Werksgelände von H&N formulierten der Erste Bevollmächtigte der IG-Metall-Verwaltungsstelle Süd-Niedersachen/Harz, Manfred Zaffke (Northeim), und der Betriebsratsvorsitzende Frank Baake die Ziele des Arbeitskampfes.

Die Forderungen lauten: 5,5 Prozent mehr Lohn für eine Laufzeit von zwölf Monaten, Tarifvertrag für Altersteilzeit für mindestens fünf Jahre sowie Rechtsanspruch auf Weiterbildung. Zaffke und Baake stellten klar, das Lohnangebot der Arbeitgeber - 2,2 Prozent mehr ab 1. März - sei nicht akzeptabel, ebenso nicht die angebotenen Regelungen zur Altersteilzeit und Weiterbildung. Bis Dienstag werde die IG Metall 6000 Arbeitnehmer aus 26 Betrieben Südniedersachsens zu Warnstreiks aufrufen, sagte Zaffke. (kri)

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