Warnung vor fingierten Unfällen: Nicht immer kracht es zufällig

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Es hat gekracht: Nicht immer geschehen Unfälle zufällig.

Hann. Münden. Nicht immer geschehen Unfälle zufällig, häufig helfen Täter in betrügerischer Abschnitt nach, sagt der Automobilclub Deutschland.

Der Automobilclub Deutschland (AvD) weist auf eine steigende Zahl von fingierten Verkehrsunfällen hin. Nicht immer geschehen Unfälle zufällig - immer öfter helfen Täter nach, um ahnungslose Autofahrer in Unfälle zu verwickeln, bei denen die Verursacher profitieren, teilt der AvD mit. Die Zahl der bekannten Fälle in der Region ist gering. 2014 etwa wurden zwei registriert.

Fakt sei, das sagen auch die Ermittler, „dass es immer mal wieder einzelne Fälle gibt, wir in unserem Zuständigkeitsbereich aber definitiv keinen Anstieg dieses Kriminalitätsphänomens verzeichnen“, erklärt Hauptkommissarin Jasmin Kaatz von der Polizeiinspektion Göttingen: „Auch für das erste Halbjahr 2016 sieht das bislang so aus.“

Der AvD erklärt: Wer das Gefühl hat, reingelegt worden zu sein, muss sich besonnen verhalten. Man sollte die Unfallsituation fotografieren, Datum, Uhrzeit, Witterung festhalten und ebenfalls, ob das gegnerische Fahrzeug auch an anderen Stellen beschädigt ist. Versucht die Gegenseite es mit Einschüchterung, sollte man auf die Polizei bestehen. Doch Vorsicht: oft sind die Täter nach der Straßenverkehrsordnung im Recht - es ist fast wichtiger, die eigene Versicherung von den Zweifeln in Kenntnis zu setzen.

Wer im Straßenverkehr den Eindruck hat, andere Verkehrsteilnehmer verhalten sich beharrlich, sollte sein geplantes Fahrmanöver abbrechen, wenn es auf Kollisionskurs führt.

Vorsicht ist auch bei Autofahrern geboten, die versuchen, im toten Winkel neben einem zu bleiben - es kann sein, dass sie nur auf den Spurwechsel warten, der ihre Bahn kreuzt. (awe)

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