Wegener: „Erfahrungen gesammelt“

Modellkommunen: Hann. Münden und Einbeck sehen Bewerbung nach wie vor positiv

Das Historische Rathaus in Hann. Münden (Symbolbild).
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Das Historische Rathaus in Hann. Münden (Symbolbild).

Projekt sei für Hann. Münden und Einbeck sinnvoll zur Vorbereitung von Öffnungen in ganz Niedersachsen gewesen

Hann. Münden/Einbeck – Das schreiben die Bürgermeister der Fachwerkstädte Einbeck und Hann. Münden in einer gemeinsamen Pressemitteilung. „Der prompte und frühzeitige Austausch mit Gastronomie, Handel, Kultur und Gesundheitswesen vor Ort war sehr zweckdienlich“, wird Hann. Mündens Bürgermeister Harald Wegener zitiert.

Durch die hierbei auftretenden Fragen und deren Klärung, hätten Handlungsempfehlungen erarbeitet und umgesetzt werden können. „Wir haben als Mittelzentrum beispielsweise in kurzer Zeit eine Infrastruktur zum Testen geschaffen, die beispielhaft ist“, so Harald Wegener weiter.

Die als Modellkommunen ausgewählten Städte hätten sich darauf verständigt, sich einer landesweiten Öffnung nicht in den Weg stellen zu wollen. Zudem seien in der neuen Corona-Verordnung des Landes viele Elemente aus den Konzepten der Modellkommunen nun landesweit übernommen worden, wie der Zugang zu Außengastronomie oder zu Kulturveranstaltungen unter freien Himmel mit einem tagesaktuellen negativen Coronaschnelltest. Digitale, app-basierte Zugangskontrollen und Kontaktnachverfolgung durch die Gesundheitsämter sollten in einem weiteren Schritt folgen, hieß es.

Bundesnotbremse stoppte Modellkommunen in Niedersachsen

Die niedersächsischen Städte und Gemeinden hätten diese Perspektive schon vor Ostern gefordert. Durch die Bundesnotbremse sei eine modellhafte Öffnung allerdings nur bis zu einer Inzidenz von 100 möglich gewesen, weshalb der Start in den Modellkommunen immer wieder habe verschoben werden müssen. „Von unserer Vorarbeit profitieren letztlich alle. Und wir als Modellkommunen sind nicht untätig geblieben. Wir haben in den vergangenen Wochen zum Beispiel die Testkapazitäten in unserer Stadt deutlich ausgebaut und auch die digitale Kontaktnachverfolgung hier im Landkreis Northeim über die luca-App haben einige Geschäfte und Betriebe bereits eingeführt und können nun sofort eingesetzt werden“, wird Einbecks Bürgermeisterin Dr. Sabine Michalek zitiert.

Menschen in Hann. Münden und Einbeck sollen weiter Corona-Regeln beachten

Beide Bürgermeister riefen die Bürger ihrer Städte eindrücklich dazu auf, weiter vorsichtig zu sein, Abstands- und Hygieneregeln einzuhalten und Tests zu nutzen. (Thomas Schlenz)

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