Einzäunung der Wallanlagen zu aufwendig

Weihnachtsmarkt in Hann. Münden: Bändchen für den Eintritt?

Wallanlagen in Hann. Münden: Hier soll der Weihnachtsmarkt entstehen. Erste Buden wurden bereits aufgebaut.
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Wallanlagen in Hann. Münden: Hier soll der Weihnachtsmarkt entstehen. Erste Buden wurden bereits aufgebaut.

In Hann. Münden wird heiß über den Weihnachtsmarkt diskutiert. Doch wie wird der Einlass geregelt? Es soll Bändchen geben, heißt es vom Veranstalter.

Hann. Münden – Die Verantwortlichen des Weihnachtsmarktes in den Hann. Mündener Wallanlagen haben ihr Hygienekonzept erläutert. Geplant seien Bändchen, die als Nachweis für 3G oder 2G dienen und von den jeweiligen Standbetreibern bei jedem Einkauf kontrolliert werden sollen, erklärt Matthias Biroth von Hann. Münden Marketing (HMM) auf Anfrage unserer Zeitung.

Beschränkungen beim Verkauf und Verkehr von Lebensmitteln

Laut Coronaverordnung vom 11. November sei der Zugang zum Marktgelände selbst nicht 3G- oder 2G- beschränkt, sondern nur die Nutzung der Fahrgeschäfte sowie der Kauf und Verzehr von Lebensmitteln.

Eine komplette Umzäunung des Geländes mit Einlasskontrollen sei dagegen nicht möglich, da dann weitere Bereiche abgesperrt werden müssten und hohe Personalkosten bei den Einlasskontrollen entstünden. Diese seien weder über einen Zeitraum von vier, noch über einen Zeitraum von acht Wochen finanzierbar, so Biroth.

Wegen der steigenden Coronazahlen sei eine Reduzierung des Begleitprogramms geplant

Es werde in der Stadt und auf dem Weihnachtsmarkt verschiedene Orte geben, an denen die Bändchen ausgeteilt würden. Aktuell werde mit der 3-G-Regelung geplant. Dazu solle es Tagesbändchen aus Papier mit wechselnden Farben für Getestete und Dauerbändchen aus Stoff für Geimpfte oder für die Dauer des Marktes Genesene geben. „So kann ein schneller, reibungsloser und sicherer Ablauf gewährleistet werden und wer mehrere Besuche plant und geimpft oder genesen ist, muss dies nicht jeden Tag aufs Neue belegen“, erklärt Biroth. Diese Lösung sei auch in anderen niedersächsischen Städten geplant.

Wegen der steigenden Coronazahlen sei eine Reduzierung des Begleitprogramms geplant. Zudem umfasse das Hygienekonzept weitere Punkte: Vor den Ständen sollen Abstände von 1,5 Metern eingehalten werden. Wo der Abstand nicht eingehalten werden könne, müsse eine Maske getragen werden. Menschen, die auf dem Markt arbeiten, müssten zudem einen Impf- oder Genesenennachweis erbringen. Nach aktueller Planung mit der 3-G-Regelung werde es auch eine Corona-Teststation auf dem Gelände geben. (Thomas Schlenz)

Hier sollen die Bänder ausgegeben werden

Eine Ausgabe der 3G- oder 2-G-Bändchen ist laut Matthias Biroth an folgenden Stellen geplant: Tourist-Info, Hann. Münden Marketing GmbH, Versorgungsbetriebe Hann. Münden, Atelier AF, Sporttreff sowie auf dem Markt mindestens bei den folgenden Ständen: Imbiss Eichbaum, Glühwein Eichbaum, Glühwein Piepenschneider, Glühwein Nothnagel, Café & Atelier Vogel/Wehrum, Teststation Hochhaus. Aktuell fänden Gespräche mit weiteren Geschäften statt.

Die Kritik am Marktkonzept in den Wallanlagen reißt nicht ab. Die Fraktionen im Rat sind sich uneins, Kritik kommt vom Klimaschutzbeauftragten. Matthias Biroth reagierte auf die Zweifel.

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