Sie brauchen 14 Tage zum Dekorieren

Weihnachtsparadies: Vorgarten von Familie in Hann. Münden erstrahlt im Lichterglanz

Schon von Weitem zu sehen: Martina und Ralf Löbermann geben sich viel Mühe bei der weihnachtlichen Dekoration ihres Vorgartens.
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Schon von Weitem zu sehen: Martina und Ralf Löbermann geben sich viel Mühe bei der weihnachtlichen Dekoration ihres Vorgartens.

Der Vorgarten von Familie Löbermann in Hann. Münden leuchtet und funkelt. Die Leidenschaft für die Weihnachtsbeleuchtung haben Martina und Ralf Löbermann vor vielen Jahren entdeckt.

Winter. Nach 17 Uhr. Der ganze Finkenstieg in Hann. Münden ist dunkel. Der Ganze? Nein, inmitten der dunklen, stillen Nacht leuchtet eine geschmückte Tanne, Rentiere funkeln auf dem grünen Rasen, vom Dachüberstand erhellen Lichterketten das Dunkel der Nacht. 

„Wir brauchen 14 Tage für das Dekorieren“, sagt Martina Löbermann als das Gespräch auf die ungewöhnliche Gartengestaltung fällt.

Martina Löbermann vor dem festlich geschmückten Gartenhaus.

Figuren im Vorgarten sind teils selbst gesägt

Die Leidenschaft für die Weihnachtsbeleuchtung haben Martina und Ralf Löbermann bereits vor vielen Jahren für sich entdeckt. „Das hat sich langsam entwickelt, als wir noch in Kassel gewohnt haben, hatten wir so gut wie keine Deko“, berichtet Martina Löbermann. 

Alles habe mit dem Balkon in ihrer Wohnung in der Burkhardstraße begonnen. „Mir gefällt es, zu dekorieren. Einige Figuren haben wir selbst ausgesägt“, sagt Löbermann stolz.

Wie bei Modelleisenbahnfreunden sei immer wieder etwas dazugekommen. Mittlerweile reiche es aber von der Menge her. Von Passanten und Nachbarn kämen nur positive Rückmeldungen: „Einmal hat sogar ein Patient aus dem Klinikum geklingelt. Den hat das schöne Licht bei seiner Krankheit aufgemuntert“, freut sich Frau Löbermann. 

Vorgarten wird vor dem 1. Advent geschmückt

Mit dem Schmücken beginnen die beiden bereits vor dem 1. Advent. „Am Totensonntag geht es langsam los“, sagt Ralf Löbermann. Seit einiger Zeit nutzen sie wartungs- und verbrauchsärmere LED-Leuchtmittel. 

Zur Steuerung der vielen Lichterketten nutzt das Ehepaar die Technik von Zeitschaltuhren – und nicht etwa eine, sondern acht Uhren sorgen zeitversetzt dafür, dass sich der Garten in ein Lichtermeer verwandelt.

Für den trotzdem immer noch leicht erhöhten Stromverbrauch haben beide einen nicht ganz ernst gemeinten Tipp: „Dann essen wir eben mal eine Pizza weniger aus dem Backofen.“

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