Über 1000 Besucher

Welten im Kleinformat bei der Modellbau-Ausstellung in Gimte

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Stein für Stein: Eine sehr umfangreiche Lego-Eisenbahn präsentierten Thomas Barth und seine Söhne Luis und Tom.

Gimte. Die Faszination Modellbau erlebten die Besucher in der Weserberglandhalle in Gimte - bis Sonntagvormittag waren es bereits über 1000. Die Ausstellung ist am 6. November noch bis 17 Uhr geöffnet.

40 Aussteller aus Hann. Münden, der näheren und weiteren Umgebung waren auf Einladung des Modellbauclubs Münden gekommen, um ihre Miniatur-Welten zu zeigen. Auf 1200 Quadratmetern Ausstellungsfläche präsentieren sie eine breite Palette mit Modellen in allen Facetten, Maßstäben und Ausprägungen aus den Bereichen Eisenbahnen, Flugzeuge, Schiffe, Trucks, Autos, Feuerwehr- und Baufahrzeuge.

Wolfgang Bury erzählte einiges zu dem Stückgutfrachter. 

Unter den Ausstellern: Bernd Wiegand aus Kassel mit Modellmotoren. Sie alle laufen mit Heißluft, erzeugt durch Gas und Flamme. Der gelernte Werkzeugmacher hat alle Maschinen ohne Vorlage und ohne Zeichnung, vom ersten Gedanken bis zum fertigen Motor, selbst konstruiert. So zwischen 100 und 400 Stunden benötigt er zur Fertigung eines Motors. Einen großen Teil hat er dem Technikmuseum in Kassel als Dauer-Leihgabe zur Verfügung gestellt. 

Wolfgang Bury aus Münden hat den Stückgutfrachter „Cap San Diego“ präsentiert. Von den ehemals sechs Frachtern auch genannt „sechs weiße Schwäne des Atlantiks“ gibt es im Original noch ein Museumsschiff, das fahrberiet in Hamburg liegt.

Den größten Raum nahmen die Eisenbahnanlagen ein, Ergebnisse einer Leidenschaft auf hohem Niveau. Denn hinter den Funktionen steckt jede Menge Technik und noch mehr Arbeit. Angefangen von der Mini-Eisenbahn bis zur großen Gartenbahn war alles dabei. (zpy)

Die Welt ganz klein: Modellbauausstellung in Hann. Münden

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