Neue Unfallstatistik

Weniger Unfälle auf Autobahnen im Landkreis Göttingen

Landkreis Göttingen. Die Zahl der Verkehrsunfälle ist im Landkreis konstant geblieben. Auf den Autobahnen hat sich die Situation allerdings beruhigt – stärker als auf Landesebene.

Obwohl es gefühlt immer häufiger auf Autobahnen im Landkreis kracht – die Statistik sagt etwas anderes. 

Das Landesamt für Statistik Niedersachsen hat auf HNA-Anfrage aktuelle Zahlen vorgelegt. Diese beziehen sich auf die ersten sechs Monate der Jahre 2016 und 2017. 

Sowohl im Landkreis als auch im Land ist die Gesamtzahl der Unfälle quasi konstant geblieben. Einen deutlichen Rückgang, um mehr als ein Viertel, gab es auf den Autobahnen im Landkreis: Dort krachte es im ersten Halbjahr 2017 51 Mal. Auch auf Landesebene wurde ein Rückgang verzeichnet, hier um rund sieben Prozent.

Weniger Unfälle im Drogenrausch

Zurückgegangen sind auch die Unfälle „mit Einwirkung berauschender Mittel“. Wurden von Januar bis Juni 2016 noch 34 Unfälle im Rausch verursacht, waren es 2017 nur noch 21. Im Land ging diese Zahl ebenfalls zurück, allerdings nur um vier Prozent.

Gegensätzliche Entwicklung gab es bei der Statistik verunglückter Personen. Im Landkreis gab es weniger Tote und Schwerverletzte im Verkehr. Insgesamt starben von Januar bis Juni 2017 sechs Menschen im Straßenverkehr, 2016 waren es sieben.

Mehr als vier von fünf Verletzten sind allerdings Leichtverletzte – diese Zahl hat im Kreis leicht zugenommen, von 618 auf 634 in diesem Jahr.

Anderer Trend auf Landesebene

In ganz Niedersachsen ist die Entwicklung der Verunglückten genau anders herum: Es gab mehr Tote und Verletzte, die Zahl der Leichtverletzten ist nur minimal gesunken.

Das Landesamt für Statistik weißt darauf hin, dass es sich für 2017 noch um vorläufige Zahlen handelt.

Zur besseren Vergleichbarkeit wurden für das Jahr 2016 die ehemaligen Kreise Göttingen und Osterode addiert.

Rubriklistenbild: © dpa-avis

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