Töpfermarkt in Hann. Münden

Fantasiefiguren an der Werra: Aussteller präsentierten Keramik-Produkte

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Fabelwesen und Fantasiefiguren, teilweise sehr filigran, hat Sergej Luzewitsch aus Jacobsdorf zum Töpfermarkt gefertigt. Seine künstlerische Ader wurde bereits in jungen Jahren entdeckt und gefördert.

Samstag und Sonntag säumten Kunsthandwerker aus ganz Deutschland und dem Ausland den Töpfermarkt im Bereich Dielengraben in Hann. Münden.

Sie präsentierten die ganze Bandbreite ihrer mit viel Liebe zum Detail gefertigten Produkte: Von Gebrauchskeramik über Gartenobjekte bis hin zu edler und außergewöhnlicher Keramikkunst.

Für jeden Geschmack und für jeden Geldbeutel war etwas dabei. Wobei dies kein Markt für Schnäppchenjäger war. Im Vordergrund stand für die Keramikliebhaber eine persönliche Entdeckungsreise, mit Zeit und Muße durch die Reihen zu flanieren und sich an den Hinguckern zu erfreuen.

Fantasiefiguren, Türme, Kugeln und Gefäße

Fantasiefiguren, teilweise sehr filigran, luden am Stand von Sergej Luzewitsch aus Jacobsdorf zum Verweilen ein. „Meine Fantasiefiguren entstehen während des Fertigungsprozesses“, erklärte der Künstler. Bereits vor seinem 18. Lebensjahr habe er eine Kunstschule besucht, nachdem er eine Schule für begabte Kinder erfolgreich absolviert hatte.

Sammler und Liebhaber der Keramikkunst waren begeistert vom überzeugenden Angebot des Töpfermarktes.

Folkert Grahlmann aus Buntenbock (Clausthal Zellerfeld) bot am Stand seiner Ehefrau Andrea individuelle Keramik für Haus und Garten an. „Alle Artikel sind absolut wetterfest und handgemacht“, betonte er. Ob Türme, Kugeln, Gefäße oder Tiere, die Künstlerin bleibt ihrem individuellen Stil der Gestaltung und Farbgebung, die Farben roter Ton mit blau, treu. 

Die Arbeit an der Töpferscheibe

Dadurch haben sie einen hohen Wiedererkennungswert. Seit über zehn Jahren präsentiert sie ihre Arbeiten auf Töpfer- oder Kunsthandwerkermärkten in Deutschland, aber auch im benachbarten Ausland.

Wie an der Töpferscheibe gearbeitet wird, demonstrierte Dagmar Griewisch-Berkau aus Solingen.

Arbeiten an der Töpferscheibe zeigte Dagmar Griewisch-Berkau aus Solingen. Sie erklärte den Aufbau von Gefäßen, informierte über Tonarten und wie lange so ein Entstehungsprozess dauert. Mit farbenfroher und dezenter Gebrauchskeramik ist Thomas de Roo aus den Haag (Niederlanden) gekommen. 

„Ich habe dort ein Geschäft, fahre aber mit meiner Frau einmal im Jahr zu einem Keramikmarkt“, erzählte er. Hier in Münden gefalle es ihm besonders gut.

"Idee zu den Comik-Figuren wächst während des Arbeitens"

Zaunviecher, lustige Salz- und Pfefferstreuer in Form von Tieren, Menschen oder Fabelwesen beeindruckten am Stand von Miriam Lohr aus Morschen-Heina. Aber auch Kräutergeister von A bis Z für den Garten gehörten zu ihrem Sortiment der Comic Keramik. 

Witzige Zaunviecher gehörten zum Angebot von Miriam Lohr.

„Die Idee zu den Comik-Figuren wächst während des Arbeitens“, erklärte sie. „Ich drehe die Körper und dann weiß ich, was daraus werden soll. Gefäßunikate von Hand aufgebaut waren bei Uschi Hönig aus Reinheim zu bewundern. 

„Diese Aufbaukeramik mit Tonwülsten entstehen ohne Form“, erklärte sie. Dadurch wirke jedes Teil sehr lebendig und sei einzigartig. Den Türkis- und Blautönen bleibt sie bei fast jedem Teil treu.

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