Sanierungsfall

Weserbrücke in Münden unter ständiger Kontrolle

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Die Weserbrücke: Unser Bild zeigt sie mit Blick in Richtung Neumünden. Sie ist so marode, dass sie ersetzt werden muss. Die Brücke ist Teil der Bundesstraßen 3 und 80. 

Hann. Münden. Die Weserbrücke in Hann. Münden soll 2019 durch einen Neubau ersetzt werden, weil sie marode ist.

Hann. Münden. Die Weserbrücke in Hann. Münden gehört zu den Brücken in Niedersachsen, die so marode sind, dass sie ersetzt werden müssen. Das ist seit Jahren bekannt, und ein Neubau ist auch bereits beschlossen. Die Schäden seien allerdings nicht so groß, dass von dem Bauwerk aus dem Jahr 1961 eine akute Gefahr ausginge, sagt Udo Othmer, Leiter der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr, auf Anfrage unserer Zeitung vor dem Hintergrund des Brückeneinsturzes von Genua. Sonst hätte die Behörde sie längst für den Verkehr gesperrt, betont er.

Die Brücke werde regelmäßig kontrolliert. Alle drei Jahre gebe es eine größere Prüfung und jährlich eine kleine.

Nach dem jetzigen Stand der Planungen soll mit dem Bau der Brücke im Frühjahr 2019 begonnen werden. Die Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr, sie ist zuständig, weil das Bauwerk Teil der Bundesstraßen 3 und 80 ist, geht von einer Bauzeit von zwei Jahren aus, sodass die Brücke bis Frühjahr 2021 fertig sein könnte. Sie wird eine Länge von rund 210 Metern und eine Breite von etwa 15 Metern haben. Der Neubau soll neben der bisherigen Brücke in Richtung Gimte entstehen.

Gegen diese Pläne wehrt sich allerdings der Gemeinnützige Bauverein Hann. Münden. Er befürchtet erhebliche Nachteile für seine Mieter, die in einem in unmittelbarer Nachbarschaft stehenden mehrstöckigen Gebäude wohnen. Es gehe vor allem um zusätzlichen Verkehrslärm, so der Bauverein.

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