Veranstaltungen im Mai und Juni

Weserland-Gelände Hann. Münden: Investor will Bürger beteiligen

Gelände des ehemaligen Haus Weserland am Kattenbühl
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Das Gelände des ehemaligen Haus Weserland am Kattenbühl ist seit Jahren unbebaut. Unser Bild entstand im Juli 2020.

Auf dem Gelände des ehemaligen Haus Weserland in Hann. Münden möchte die Convivo-Unternehmensgruppe einen Gebäudekomplex mit Wohn- und Pflegeeinrichtungen bauen. In der Hann. Mündener Bevölkerung regt sich Widerstand gegen das Projekt.

Eine Bürgerinitiative um den Anwohner Peter Schroeteler hat sich gebildet. Die Mitglieder wünschen sich eine stärkere Einbindung der Anlieger in das Projekt. Sie kritisierten, dass der Betreiber noch keine 3D-Visualisierung vorgelegt habe und verweise auf die ihrer Ansicht nach enormen Dimensionen bei der geplanten Höhe der Gebäude.

Nun hat der Investor einen Zeitplan für eine Bürgerbeteiligung zu dem Projekt vorgelegt: Bereits am 15. April habe „ein fachlicher Austausch zur kooperativen Wettbewerbersicht unter den im Einzugsgebiet vorhandenen Einrichtungen der ambulanten und stationären Altenpflege und Seniorenwohneinrichtungen“ stattgefunden, teilt das Unternehmen gegenüber unserer Zeitung mit.

Bei zwei weiteren Veranstaltungen im Mai und Juni 2021 solle zunächst den Anwohnern des Areals und später der gesamten Stadtgesellschaft das Vorhaben planerisch und konzeptionell vorgestellt werden, heißt es weiter in der Mitteilung der Firma.

Tagespflege, ambulanter Pflegedienst und Wohngebäude geplant

Die Teilnehmer hätten dann die Gelegenheit, Fragen zum Vorhaben zu stellen und Anregungen einzubringen. Die konkreten Termine und die Einladungen würden über die Presse und per Veröffentlichung auf der Internetseite der Stadt Hann. Münden noch bekannt gegeben. Die Anwohner erhielten zudem eine gesonderte Einladung per Post.

Mit Blick auf die Infektionslage seien die Veranstaltungen entweder virtuell oder in Präsenz geplant, schreibt das Unternehmen. Convivo plant auf dem Areal ein Hauptgebäude mit Tagespflege und 16 Plätzen, ambulantem Dienst, zwei Wohngemeinschaften mit je zwölf Zimmern, etwa 40 Servicewohnungen, Café, Küche Verwaltung sowie Tiefgarage mit 30 bis 35 Stellplätzen sowie vier Einzelgebäude mit circa 60 Wohnungen und 35 Stellplätzen.  

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