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Wieder Leben in leeren Läden: Das ändert sich bei Geschäften in der Mündener Altstadt

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Laden auf Zeit an der Langen Straße in der Mündener Altstadt. Unternehmensgründer sollen darin mit einem geringen finanziellen Risiko Geschäftsideen ausprobieren können.
Laden auf Zeit an der Langen Straße in der Mündener Altstadt. Unternehmensgründer sollen darin mit einem geringen finanziellen Risiko Geschäftsideen ausprobieren können. © Jens Döll

Die leerstehenden Läden in der Mündener Altstadt sollen wieder mit Leben gefüllt werden. So zieht auch der Leonardo-Shop nun in neue Räume ein.

Hann. Münden – Die Geschäftsszene in der Mündener Altstadt verändert sich weiter. Jetzt hat Frank Hagen, Inhaber des Leonardo-Shops an der Marktstraße 1 in Hann. Münden, bestätigt, dass er mit seinem Geschäft für Gläser und Geschenkartikel in den leer stehende Laden neben dem Stadtcafé umziehen wird. Seine bisherigen Geschäftsräume müsse er wegen Eigenbedarfs des Eigentümers verlassen.

Das Haus gehört Henning Reuß, Inhaber des Bekleidungsgeschäfts Phan Mode, Lange Straße 25, direkt nebenan. Er möchte erweitern und plant, die bisherigen Räume des Leonardo-Shops mitbenutzen, erläuterte Henning Reuß. Dafür würden sie auch entsprechend umgebaut.

Die Wiedereröffnung des Leonardo-Shops am neuen Standort plant Frank Hagen für den 4. Juli. Der Platz direkt neben dem Stadtcafé sei ideal. Seit 16 Jahren sei er mit seinem Geschäft in Hann. Münden und hätte es sehr bedauert, die Stadt verlassen zu müssen, wenn er keinen neuen Standort in attraktiver Lage gefunden hätte.

In dieser Zeit habe er sich eine Stammkundschaft aufgebaut und auch bei Touristen sei sein Geschäft sehr beliebt. Neben dem Mündener Geschäft betreibt Frank Hagen ein weiteres in Vellmar im Landkreis Kassel.

Auch das Projekt der Stadt Hann. Münden, mit Läden auf Zeit, sogenannten „Pop-Up-Stores“, die Innenstadt zu beleben nimmt weiter Formen an.

Tobias Vogeley Wirtschaftsförderer
Tobias Vogeley Wirtschaftsförderer © Privat

Jetzt hat Tobias Vogeley, Wirtschaftsförderer der Stadt, drei leer stehende Geschäfte benannt, die von der Stadt angemietet worden seien. Es handele sich um ein ehemaliges Reisebüro und eine frühere Fleischerei an der Langen Straße 95 sowie um die Räume eines früheren Modegeschäfts, Lange Straße 49.

Für das Projekt, das im Wesentlichen über das Förderprogramm „Perspektive Innenstadt“ des Landes finanziert wird, lägen inzwischen rund 20 Bewerbungen vor, teilte Vogeley weiter mit. Jetzt werde aus der Bewerberliste eingeteilt, wer wann in die Geschäfte einzieht. Zu den Produkten gehörten Gartendeko, selbst genähte Taschen und Rucksäcke, handgefertigte Kleidung und Modeschmuck.

Das Projekt Läden auf Zeit

Für das Mündener „Pop-Up-Store“-Projekt mit Läden auf Zeit, mit dem Unternehmensgründer mit einem geringen finanziellen Risiko Geschäftsideen in der Mündener Fußgängerzone ausprobieren können, können sich weiterhin Bewerber melden. Ansprechpartner ist Wirtschaftsförderer Tobias Vogeley (t.vogeley@hann.muenden.de). Informationen dazu sind auf der Homepage der Stadt zu finden unter hann.muenden.de/wirtschaft/laden-auf-zeit.

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