Standsicherheit wird überprüft

Am Alfred-Hesse-Weg: Wieder Probleme mit einem Hang in Münden

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Blick auf den Hang am Alfred-Hesse-Weg: Ein Geologe soll nun das Gelände auf seine Standsicherheit überprüfen. 

Hann. Münden. Nach den großen Hangsicherungsarbeiten an den Bundesstraßen 80 und 496 bereitet ein weiterer Hang in Hann. Münden Probleme.

Dabei handelt es sich um das Gelände am Alfred-Hesse-Weg oberhalb des Stadtteils Blume. Ein Geologe soll nun im Auftrag der Stadt die Standsicherheit des kompletten Hanges überprüfen. Eine konkrete Gefahr bestehe derzeit nicht, betont Julia Bytom, Sprecherin der Stadt.

Wie berichtet, ist den vergangenen Monaten der Alfred-Hesse-Weg selbst überprüft worden, nachdem an dem Fußweg eine Mauer eingestürzt ist. „Leider hat das Gutachten bestätigt, dass die Standsicherheit des Hanges und der ungewisse Unterbau des Fußweges weitere Erkundungen nötig machen, die in Maßnahmenvorschläge münden müssen“, so Bytom. Mehr könne dazu derzeit nicht gesagt werden. Für die Anwohner habe es bereits eine Informationsveranstaltung gegeben. Klar sei, dass der Alfred-Hesse-Weg in keinem Fall mit einem Fahrzeug befahren werden dürfe. Es könne auch keine Ausnahmeregelungen geben, etwa für einen Umzug.

Der Alfred-Hesse-Weg ist zwar ein ausgewiesener Fußweg, aber nur über diesen Weg ist es möglich, an einige Häuser heranzufahren. Das hatten die Anlieger in der Vergangenheit auch zum Be- und Entladen genutzt. Erlaubt sei dies nie gewesen, so die Stadt. Jetzt verwehrt ein Poller die Zufahrt, was zu Beschwerden der Anwohner geführt hatte.

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