Streusalz und Räumfahrzeuge stehen bereit

Winterdienste in der Region Hann. Münden sind für Wintereinbruch gerüstet

Ein Räumfahrzeug steht im Winter an einer Kreuzung
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2017 räumte dieses Fahrzeug die Schneedecke bei Staufenberg von der Straße

Für glatte Straßen und einen harschen Winter sind die Winterdienste im Altkreis Münden gerüstet. In Hann. Münden bereiten sich die Kommunalen Dienste seit Längerem auf den Winter vor. Laut Stadtsprecherin Julia Bytom wurden 150 Tonnen Streumittel eingelagert.

Dazu kommen neben normalem Streusalz auch sogenanntes Auftaugranulat ohne Salz. Dieses werde für empfindliche Oberflächen wie an der Alten Werrabrücke oder für die Hängebrücke verwendet, heißt es von den Kommunalen Diensten. Damit sollen Schäden an diesen Bauwerken weitestgehend vermieden werden.

Eine Schätzung, wie viel Streumittel man diesen Winter insgesamt benötige, könne nicht abgegeben werden, heißt es weiter. „Es sind drei Silos vorhanden“ in denen Streumittel gelagert werden kann. Vergangenes Jahr hat das die Stadt etwa 59 000 Euro gekostet. Für den Dienst setzen sie zwei Lastwagen, drei Klein-Lastwagen und drei Kleintraktoren mit Streuer und Räumschild ein.

In der Gemeinde Staufenberg war der Streu- und Räumdienst laut Ralf Haarmann vom Gemeindeservice Staufenberg im Einsatz. Man habe etwa 120 Tonnen Salz eingelagert. Davon sei bereits „ein bisschen verstreut“ worden. Wie viel man diesen Winter verbrauche, dazu könne man keine Prognose abgeben. „Der vergangene Winter war sehr mild“, so Haarmann. In Staufenberg wird normales Streusalz genutzt. „Wir sind vorbereitet“, sagt Harmann. Für die Aufgabe steht ein Lastwagen bereit. Zudem sind zwei Landwirte mit ihren Fahrzeugen im Dienst der Gemeinde. Sie seien mit Schneeschiebern und Streuern ausgerüstet.

In der Samtgemeinde Dransfeld wird normales Streusalz verstreut. Für dieses stehe ein Silo mit einer Kapazität von 75 Tonnen zur Verfügung. Die Kosten für das Salz könne man nicht Beziffern, teilt Stefanie Freitag von der Samtgemeinde mit. Im winterlichen Einsatz befinden sich zwei Fahrzeuge. „Ein Multicar und ein Kleinfahrzeug zum Räumen der Gehwege“. Zudem besteht ein Vertrag mit einem Räumdienst. ArchivFoto: helmut krischmann.

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