Wirbel um Facebook-Eintrag: „Beitrag zielt auf mehr Personal“

Hann.Münden. Michael Kaufmann, Vorstandsmitglied im Kreisverband Die Linke, reagiert auf die Kritik des SPD-Landtagsabgeordneten an Kaufmanns Facebook-Eintrag zum Thema Krankenhaus Hann. Münden.

Kaufmann erklärt, ein privater Krankenbesuch habe vor dem „von mir geschilderten Ereignis im ehemaligen Vereinskrankenhaus und den daraus von mir formulierten Fragen und Gedanken“ gestanden.

Er habe, betont Kaufmann, den in der HNA beschriebenen Beitrag in einer Gruppe bei Facebook auch nicht als Mitglied einer Partei oder Vereins geschrieben, sondern als Bürger Mündens, der in den vergangenen Jahren selbst hinreichend schlechte persönliche Erfahrungen in personell unterbesetzten Krankenhäusern gemacht habe (nicht in Hann. Münden).

Der Beitrag habe sich auch nicht gegen die im Krankenhaus hart arbeitenden Menschen gerichtet, sondern für etwas, nämlich für mehr Personal, um hinreichende Pflege zu gewährleisten.

„Meine Absicht war, dieses Thema in der Gruppe zu diskutieren und nicht etwa, eine parteipolitische Diskussion - schon gar nicht in der Öffentlichkeit - zu führen.“

Das Mitglied des niedersächsischen Landtags, Ronald Schminke, unternehme in seiner Kritik an dem Facebook-Eintrag nicht im Ansatz den Versuch, die Sorgen sicher nicht nur eines Mündener Bürgers nachzuvollziehen. Vielmehr benutze er mit Unterstützung der SPD-Ratsfrau Gudrun Surup den traurigen Anlass, sich parteipolitisch zu äußern und für seine ganz persönlichen Zwecke zu nutzen. Der Problematik werde er dadurch nicht gerecht, meint Kaufmann.

Der Einzige, dem dieser „Wirbel“ nutze, sei Schminke selbst mit seinen persönlichen parteipolitischen Ideen. Den Bürgern und Patienten, den Schwestern und Ärzten im Krankenhaus helfe das ganz sicher nicht. 

Rubriklistenbild: © dpa/dpaweb

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