Wirtschaftsförderung: Terminal an der Weser ist realisierbar

Standortplanung: Unweit der Weser könnte ein Schwergutterminal entstehen. Quelle:  Ingenieur-Dienst-Nord (IDN)

Hann. Münden. In Hann. Münden gibt es reges Interesse an einem Schwergutterminal an der Weser.

Hierfür ist ein Standort unterhalb der städtischen Kläranlage vorgesehen, dieser liegt innerhalb des gesetzlich festgelegten Überschwemmungsgebietes der Weser. Dazu wurde ein hydraulisches Gutachten in Auftrag gegeben. Die städtische Wirtschaftsförderungs- und Stadtmarketing GmbH WWS fasst das Gutachten zusammen.

Auswirkungen untersucht 

Mit dem Gutachten wurde untersucht, welche Auswirkungen sich aus dem Schwergutterminal auf die Wasserstände bei Hochwasser und den Hochwasserrückhalteraum ergeben. Es wurden verschiedene Möglichkeiten für die Gestaltung der Halle und des Liegeplatzes einschließlich der in der Weser vorgesehenen Pfeiler untersucht.

Die Pfeiler seien aus statischen Gründen erforderlich und dienten gleichzeitig als Festmachmöglichkeit für Schiffe, so die WWS: „Als Ergebnis der Untersuchungen wurde eine sogenannte Gesamtvariante 1 erarbeitet, die eine „elliptische Ausbildung der Pfeiler sowie eine vertiefte Liegewanne beinhaltet“.

Mit dieser Gesamtvariante 1 könnten nach dem derzeitigen Planungsstand die Auswirkungen weitgehend ausgeglichen werden. Im Rahmen weiterer Detailplanungen sei die Gestaltung des Bauwerkes, insbesondere aber der vorgelagerten Pfeiler weiter zu optimieren, heißt es weiter. Außerdem seien geeignete Flächen für den Ausgleich des mit dem Vorhaben einhergehenden Verlustes von Hochwasserrückhalteraum festzulegen.

Damit können die gesetzlichen Anforderungen erfüllt werden. „Grundsätzlich“, so die Wirtschaftsförderung, „wird die Realisierbarkeit dieser Maßnahme aus fachlicher Sicht positiv bewertet“.

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