Wohnungsbau auf ehemaligem C.F.Schröder-Gelände machbar

Ehemalige Schmirgelpapierfabrik C.F. Schröder in Hann. Münden. Archivfoto: Sangerhausen

Hann. Münden. Projektentwickler beginnt in Kürze mit Konzept, um die Industriebrache in Neumünden wieder mit Leben zu füllen.

Die Chancen stehen nach Darstellung von Bürgermeister Harald Wegener gut. Da das Grundstück bis zur Straße „Am Knick“ reicht, werde eine Wohnbebauung zugelassen, sagte der Verwaltungschef bei der jüngsten Ortsratssitzung in Gimte.

Für das Gelände, auf dem sich die Fabrikhallen befinden, seien verschiedene Anfragen eingegangen wie unter anderem ein Frankonia-Jagd-Fachgeschäft und ein mongolisches Restaurant. Geplant ist vom Eigentümer, 2017 alle ehemaligen Betriebsgebäude von C.F. Schröder abzureißen, bis auf die Villa, die als Ärztehaus umgebaut werden soll. Im Jahr 2018 werde alles wieder neu aufgebaut, um in dem Jahr das Weihnachtsgeschäft mitzunehmen.

Projektentwickler Jens Gedamke bestätigte die Aussagen des Bürgermeisters. Nur in einem Punkt habe sich eine neue Entwicklung ergeben. Das Frankonia-Fachgeschäft habe aufgrund der längeren Zeitschiene des Vorhabens in Neumünden entschieden, sich am jetzigen Standort in der Kasseler Innenstadt zu erweitern. Für die Wohnbebauung sei er im Kontakt mit dem Gemeinnützigen Bauverein.

Die Überlegungen gingen dahin, das westliche Areal zu bebauen sowie auf dem Parkplatz gegenüber der Villa ein mehrgeschossiges Wohngebäude zu errichten.

Gedamke erläuterte weiter, die Höhenvermessung auf dem 3,6 Hektar großen Grundstück sei abgeschlossen; in Kürze werde begonnen, ein Entwicklungskonzept auszuarbeiten. Darüber hinaus habe er ein Gutachten in Auftrag gegeben, um zu ermitteln, wie sich das Vorhaben auf den Handel in Neumünden sowie im Mündener Stadtgebiet auswirken wird.

Wie berichtet, wollen der Grundstückseigentümer, der Frankfurter Unternehmer Günter Rothenberger, und die VSP Developement Consulting aus Hildesheim investieren. Geplant sind Einzelhandel mit Gastronomie, Ansiedlung von Dienstleistern und Wohnungsbau. Das Investitionsvolumen soll zwischen 22 Millionen und 24 Millionen Euro betragen, es sollen voraussichtlich etwa 150 Arbeitsplätze entstehen. (zpy/kri)

Siehe dazu auch: //www.hna.de/lokales/hann-muenden/hann-muenden-ort60343/plaene-wohnungen-handel-aerztehaus-muendens-ehemaliger-schmirgelfabrik-6789963.html

Fotos vom Gelände von vor drei Jahren: https://www.hna.de/lokales/hofgeismar/schroeder-sieht-heute-fs-2574391.html

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