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Hann. Münden: Zahl der Impfungen gegen Corona steigt

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Von: Ekkehard Maass

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Spritze wird in einen Arm gegeben.
Impfungen gegen Corona werden wieder stärker nachgefragt. © Robert Michael/dpa

Mit den steigen Inzidenzwerten im Landkreis Göttingen wächst auch die Nachfrage nach Impfungen gegen Corona.

Hann. Münden - In den vergangenen vier Wochen habe die Zahl der Impfungen gegen Corona spürbar zu genommen, sagt Dr. Achim Echtermeyer, Allgemeinmediziner in Scheden und Vorsitzender der Kassenärztlichen Vereinigung Kreisstelle Hann. Münden.

„Es wird mehr, weil die Menschen von den steigenden Zahlen hören. Sie sind sensibilisiert und möchten auf der sicheren Seite sein“, sagt Echtermeyer. Seit Mitte September haben sich die Inzidenzwerte teilweise mehr als verdreifacht. Vor vier Wochen lag der Inzidenzwert für das Kreisgebiet laut Lagebericht des Robert-Koch-Instituts (RKI) noch um die 300. Inzwischen hat er auch schon an einigen Tagen die Marke von 1000 deutlich überschritten. Seit September sind zudem auch Impfstoffe gegen die neuen Omikron-Varianten verfügbar.

Aber auch, wer sich vor einigen Wochen noch mit älteren Vakzinen habe impfen lassen, habe keine Fehler gemacht, so Echtermeyer. Auch sie böten wirksamen Schutz. Es handele sich bei den Impfungen in der Regel um Auffrischungen. Erstimpfungen gebe es praktisch kaum noch. Auch wenn die Zahl zunehme, einen Ansturm gebe es derzeit nicht. Üblich sei in den Praxen derzeit ein Impftag pro Woche. Seine Praxis versorge im Moment dann etwa 50 bis 60 Personen, so Echtermeyer. Es würden aber nicht nur Impfungen gegen Corona nachgefragt, sondern auch gegen Grippe. Beides könne gut zusammen erfolgen.

Eine steigende Nachfrage bestätigt auch das Gesundheitsamt für die Stadt und den Landkreis Göttingen, das mit mobilen Impfteams auch im Altkreis Münden unterwegs ist.

Seit der neue, an die Omikron BA.4/5-Variante angepasste Impfstoff von BionTech seit vier Wochen verfügbar sei, sei die Impfnachfrage und der Beratungsbedarf deutlich gestiegen, so eine Sprecherin. Die mobilen Impfteams der Stadt und des Landkreises Göttingen könnten derzeit auf alle verfügbaren Impfstoffe in ausreichender Menge zurückgreifen, hieß es weiter. (Von Ekkehard Maass)

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