Allerdings mehr Wohnungseinbrüche

Zahl der Straftaten ging im Raum Münden leicht zurück

Hann.Münden/Dransfeld/Staufenberg. Jahresstatistik des Polizeikommissariats Hann. Münden: Die Zahl der Straftaten in der Region ist im vergangenen Jahr um rund 3,2 Prozent gesunken.

2016 erfasste das Mündener Polizeikommissariat, zuständig für Hann. Münden, Samtgemeinde Dransfeld und Staufenberg, mit 1942 Straftaten 64 weniger als 2015. Das teilte Hann. Mündens Polizeichef Dirk Schneider mit.

Nach Angaben des Ersten Polizeihauptkommissars lag die Aufklärungsquote bei 64,98 Prozent und bewege sich damit „weiterhin auf einem hohen Niveau“. Schneider sagte, dass man den Raum Hann. Münden insgesamt als sicher bezeichnen könne. Das zeige auch die Aufklärungsquote, die über dem Landesdurchschnitt von 61,41 Prozent liege.

Mehr Wohnungseinbrüche 

Angestiegen ist im vergangenen Jahr jedoch die Zahl der Wohnungseinbrüche. Sie stieg um 14 auf 67 an. Die Aufklärungsquote lag bei diesen Delikten nur bei 15,91 Prozent. Bei den Wohnungseinbrüchen werde die Arbeit der Mündener Polizei dadurch erschwert, dass diese Straftaten meist von überregional tätigen Banden begangen würden, so Schneider. Die Diebstahlsdelikte insgesamt seien mit 561 Taten im Jahr 2015 und 565 im vergangenen Jahr fast konstant geblieben. Einen deutlichen Anstieg gab es bei Gewalttaten gegen Polizeibeamte. 2016 zählte die Polizei zehn Fälle, 2015 waren es fünf. Um rund 25 Prozent zurück gingen die Betrugsfälle. Die Zahl sank von 390 auf 292. Die Aufklärungsquote lag bei 76,71 Prozent. Bei „Rohheitsdelikten“ wie Körperverletzungen gab es einen Rückgang um 18 auf 352 Taten.

Besorgniserregend, so Schneider, sei die Entwicklung bei den Betäubungsmitteldelikten mit einem Anstieg von 89 Verfahren (2015) auf 122 im vergangenen Jahr. Das entspricht einer Steigerung von rund 37,1 Prozent. Der größte Anteil (85,24 Prozent) entfällt auf den Missbrauch von Cannabisprodukten.

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