Sicherheitslage in Südniedersachsen

Zahl der Straftaten im Raum Hann. Münden sinkt weiter deutlich

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Hann. Münden/Dransfeld/Staufenberg. Die Zahl der Straftaten im Altkreis Münden ist so niedrig wie seit sieben Jahren nicht mehr. Über 68 Prozent der Taten wurden aufgeklärt.

Das sind drei Prozentpunkte mehr als noch 2016. Das geht aus der jetzt veröffentlichten polizeilichen Kriminalstatistik 2017 für Hann. Münden, Dransfeld und Staufenberg hervor. Im Polizeikommissariat in Hann. Münden registrierte man im vergangenen Jahr 1733 Taten, das sind 209 Delikte weniger als im Jahr zuvor. Der Kommissariatsleiter, Erster Hauptkommissar Dirk Schneider, kommt zu folgender Einschätzung: „Die rückläufige Entwicklung der Fallzahlen und die gestiegene Aufklärungsquote sprechen für eine sichere Region im Altkreis Hann. Münden. Daran werden wir auch in Zukunft intensiv mitwirken.“

Starker Anstieg beim Drogenmissbrauch 

Im Kampf gegen den Missbrauch von Betäubungsmitteln und gegen Einbrüche will das Kommissariat in diesem Jahr „Kraft und Energie aufwenden“, sagt Dirk Schneider. 176 Drogenfälle wurden aktenkundig, 54 mehr als 2016. Der überwiegende Anteil, 133 Delikte, entfällt hierbei auf den Missbrauch von Cannabisprodukten. Damit haben sich die Betäubungsmitteldelikte seit 2015 fast verdoppelt. Die Polizei erklärt die Steigerung zum einen mit einem „verstärkten Kontrollverhalten im Zusammenhang mit der Drogenbekämpfung im Straßenverkehr“ sowie mit Kontrollen nach Hinweisen an den weiterführenden Schulen in Hann. Münden. Hauptkommissar Mathias Klausch betont aber: „Hier ist kein Hotspot beim Betäubungsmittelkonsum.“

Weniger Wohnungseinbrüche

Wie auch anderenorts ist die Zahl der Wohnungseinbrüche zurückgegangen. 36 dieser Taten wurden 2017 der Polizei gemeldet, 44 waren es im Jahr zuvor. Vermutlich, so der Erste Hauptkommissar Schneider, führten Präventionsaktionen, mehr Fahrzeug- und Personenkontrollen zum Rückgang.

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