Ungerechte Stellenbesetzung

Zoff nach der Kreishochzeit: Kreisverwaltung weist FDP-Kritik zurück

Hann.Münden. Osterode sei bei der Fusion zum Großkreis Göttingen benachteiligt worden, so die FDP-Kritik. Die Kreisverwaltung bezieht dazu Stellung: Dies sei nachweislich falsch.

In der Presseerklärung heißt es: „Von 101 Leitungspositionen sind 98 besetzt; 62 der Stelleninhaber sind Führungskräfte aus der früheren Kreisverwaltung Göttingen, 36 aus der vormaligen Kreisverwaltung Osterode. Im Gebietsänderungsvertrag war vereinbart, dass die Führungspositionen im Ergebnis möglichst im Verhältnis zwei zu eins besetzt werden sollten. Diese Zielmarke wurde erreicht."

Voraussetzung und entscheidende Kriterien bei der Besetzung der Stellen seien ausschließlich Eignung, Befähigung und fachliche Leistung gewesen. Gemäß dieser rechtlichen Vorgaben seien die Auswahlverfahren ordnungsgemäß vorgenommen worden. „Der Wohnort einer Bewerberin oder eines Bewerbers darf keine Rolle spielen“, heißt es weiter. Dies gelte auch bei der Besetzung der Stelle einer Kreisrätin/eines Kreisrats. Die Stelle sei ausgeschrieben.

„Nicht nachvollziehbar“

Die Kritik der FDP zu diesem Zeitpunkt sei zudem nicht nachvollziehbar. Über den Sachstand bei der Besetzung der Führungsstellen sei erstmals Ende 2015 in den Gremien der Kreistage informiert worden. Auch in den folgenden Monaten sei die weitere Entwicklung fortlaufend Gegenstand der Berichte der Kreisverwaltung in den entsprechenden Ausschüssen gewesen.

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Rubriklistenbild: © Stefan Rampfel

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