Neue Polizeikommissare im Dienst

Zuwachs bei der Polizei: Erfahrene und junge Kollegen profitieren voneinander

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Freut sich über vierköpfige Verstärkung: das Polizeikommissariat in der Dreiflüssestadt Hann. Münden mit Kriminalhauptkommissar Wolfgang Allrutz (hinten). 

Die Polizei in Hann. Münden hat Zuwachs bekommen: Maximilian Brennecke (23) und Benjamin Braun (22) sind neu als Polizeikommissare in der Dreiflüssestadt.

Benjamin Braun war zuvor bereits ein halbes Jahr lang bei der Polizei in Elze im Landkreis Hildesheim. Ebenfalls neu ist der 32-jährige Christian Müller-Henke. Er ergänzt das Team als Dienstabteilungsleiter und befindet sich in einem Qualifizierungsprogramm, genau wie die 34-jährige Sarah Fischer, die seit dem 1. April als Leiterin Einsatz- und Streifendienst tätig ist. „Wir freuen uns sehr über die Neuzugänge“, sagt Kriminalhauptkommissar Wolfgang Allrutz, Leiter des Kriminal- und Ermittlungsdienstes in Hann. Münden. Die erfahrenen Kollegen profitierten von den Ideen, die die Neuen einbrächten, genau wie die jüngeren Kollegen von der Erfahrung der dienstälteren profitierten.

An der Arbeit bei der Polizei gefällt Sarah Fischer insbesondere die Abwechslung: „Der Beruf hat viele Facetten und ich habe sehr viele Entfaltungsmöglichkeiten.“ Man könne sich für viele verschiedene Verwendungsbereiche qualifizieren. Auch innerhalb des Berufsbildes könne man sich weiterentwickeln. So biete sich die Polizeiakademie für Kolleginnen und Kollegen an, die sich für Dozenten- oder Trainertätigkeiten in Aus- und Fortbildung berufen fühlen.

Auch bei der Polizei mache sich der demografische Wandel bemerkbar, Kollegen schieden aus dem Dienst aus, weil sie das Pensionsalter erreicht hätten. Deswegen seien Bewerber für den Polizeidienst nach wie vor gefragt. Bei allem stehe immer die Arbeit mit Menschen im Mittelpunkt. Deswegen sei bei Bewerbern für den Polizeidienst Konflikt-, Belastungs- und Teamfähigkeit wichtig. Selbstvertrauen und vor allem Lernbereitschaft können ebenfalls nicht schaden, berichtet Benjamin Braun.

Für ihn sei Polizist sein Traumberuf. Durch Fortbildungen und diverse Förderungsmöglichkeiten könne man beruflich auf dem Laufenden bleiben, erklärt er. Da er aus dem Altkreis Münden stamme, könne er sich gut vorstellen, hierzubleiben.

Benjamin Brauns Kollege Maximilian Brennecke betont, dass sich sein Wunsch, zur Polizei zu gehen, in der Oberstufe verfestigt habe und er sich seitdem nichts anderes mehr habe vorstellen können.

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