Vater und Sohn brauchten für den extremen Triathlon 13 Stunden 

Zwei Mündener beim Ironman in Frankfurt: Der längste Tag des Lebens

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Schwimmen steht an: Michael (rechts) und Marcus Schmeißer beim Ironman in Frankfurt.

Hann. Münden. Es ist der längste Tag ihres Lebens. Das sagt Michael Schmeißer, nachdem er mit seinem Sohn Marcus Anfang Juli den Ironman in Frankfurt absolviert hat.

Zeit spielte keine Rolle, das Ankommen war das Ziel für die beiden Mündener. Keine leichte Aufgabe, denn der Extremsport mit 3,8 Kilometer Schwimmen, 180 Kilometer Radfahren und Marathon (42,195 Kilometer) verlangt einem Körper sehr viel ab. „Marcus schaffte mit seiner verhaltenen Fahrweise die Radstrecke in 6:15:27 Stunden“, so Michael Schmeißer (53), der früher bei der TG Münden regelmäßig aktiv war. Er selbst brauchte sechseinhalb Stunden für den Kurs. Geplagt von einem Krampf, aber der Wille durchzuhalten, war stark. Insgesamt benötigte Marcus Schmeißer (31) für den Triathlon 12 Stunden, 43 Minuten und 39 Sekunden. Michael war 13:36:33 unterwegs. Am Ende waren beide verständlicherweise mächtig stolz. Dreimal wöchentliches Training hat gereicht, um sich der harten Probe mit Erfolg zu stellen.

Lockt nun der berühmte Ironman auf Hawaii? „Da werde ich mit Sicherheit nicht starten“, sagt Michael Schmeißer, auch wenn Frankfurt ein Riesenerlebnis war.

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