Weitere Unfälle nach tödlichem A7-Unglück - Ein Schwerverletzter

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Hann. Münden. Nach dem tödlichen Unfall auf der A7 am Mittwoch, durch den die Autobahn Richtung Süden bis Donnerstagmittag voll gesperrt war, ist es erneut zu Unfällen gekommen.

Aktualisiert um 10.41 Uhr

Die Autobahn war am Donnerstagnachmittag erneut voll gesperrt. Gegen 14 Uhr kam es laut der Polizei zwischen der Werratalbrücke und der Anschlussstelle Hann. Münden/Lutterberg ungefähr in Höhe der Unfallstelle von Mittwochabend zu einem Unfall zwischen einem Transporter und zwei Pkw.

Eine 62-Jährige aus Weißenfels (Sachsen-Anhalt), die als Beifahrerin im Wagen saß, wurde bei dem Auffahrunfall im Auto eingeklemmt und schwer verletzt. Die Feuerwehr Hann.Münden befreite die Frau aus dem demolierten Fahrzeug. Der Unfall geschah zwischen Werratalbrücke und Anschlussstelle Lutterberg, etwa 500 Meter von der Stelle entfernt, an der am Mittwochabend ein Mensch starb und sechs teilweise schwer verletzt worden waren.

Nach Angaben der Autobahnpolizei war die Fahrbahn Richtung Süden durch den Unfall vom Mittwochabend auf zwei Spuren verengt. Bei dichtem Verkehr fuhr der 43-jährige Fahrer des Kleintransporters offenbar zu dicht auf und prallte mit seinem Fahrzeug auf den vorausfahrenden Citroen. Dieser geriet ins Schleudern und kollidierte mit einem BMW. Die Fahrbahn war zwei Stunden voll gesperrt, um 16.40 Uhr wurde sie wieder freigegeben.

Ein weiterer Unfall soll sich kurz hinter dem Autobahndreick Drammetal  ereignet haben, wodurch die Autobahn dort ebenfalls voll gesperrt war.

Im Bereich Drammetal soll es gegen 13.40 Uhr laut Polizeibericht zu drei Unfällen mit insgesamt sieben beteiligten Fahrzeugen gekommen sein. Zwei Menschen wurden hierbei verletzt. Der neue Stau, der sich wegen dieses Unfalls gebildet hatte, löste sich am Donnerstag gegen 16 Uhr langsam auf.

Mehrere Unfälle auf der A7 zwischen Münden und Lutterberg

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