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Zwischenbilanz der Schwimmbäder in Hann. Münden und Dransfeld: Vor-Corona-Niveau noch nicht erreicht

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Von: Jens Döll, Per Schröter

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Badespaß im Sommer: Im Erlebnisbad in Dransfeld kommt die Saison mit 800 bis 1000 Besuchern an heißen Tagen wieder ins Rollen. Von der Vor-Corona-Anzahl sei man aber noch entfernt.
Badespaß im Sommer: Im Erlebnisbad in Dransfeld kommt die Saison mit 800 bis 1000 Besuchern an heißen Tagen wieder ins Rollen. Von der Vor-Corona-Anzahl sei man aber noch entfernt. © Per Schröter

Das Erlebnisbad in Dransfeld sowie das Hochbad in Hann. Münden haben eine Zwischenbilanz gezogen. In beiden Bädern ist das Vor-Corona-Niveau noch nicht wieder erreicht.

Altkreis Münden – Nach einem äußerst durchwachsenen Start hat die Freibadsaison in Dransfeld und Hann. Münden Fahrt aufgenommen.

„Auch wenn der Mai rein wettertechnisch viel zu ungemütlich war und wir deswegen kaum Badegäste hatten, kann man über die Saison eigentlich nicht meckern“, sagt Matthias Corde, Schwimmmeister im Erlebnisbad Dransfeld. Mit 800 bis 1000 Besuchern an heißen Tagen sei man aber noch lange nicht wieder da, wo man vor Corona war.

„Früher hatten wir bei Sonnenschein und 35 Grad auch schon mal bis zu 2000 Besucher“, so Corde. Woran es liege, dass diese Zahlen nicht wieder erreicht werden, könne er nicht sagen. „Vielleicht sind viele Menschen wegen Corona doch noch vorsichtig“, sagt er.

Kein Personalmangel

Befürchtungen, die Saison in Dransfeld könnte unter einem Mangel an Badeaufsichten leiden, weil dadurch unter anderem die Schließung der Wasserrutsche drohte, haben sich nicht bestätigt. „Nachdem es zunächst lange so aussah, als hätte ich nur noch zwei Rettungsschwimmer zur Verfügung, haben sich glücklicherweise doch noch welche gefunden“, sagt Matthias Corde.

Und sogar für den Kiosk, der im vergangenen Jahr ohne Betreiber dastand und geschlossen bleiben musste, hat sich noch kurzfristig eine Lösung gefunden. „Das Restaurant Panoramico hat den Kiosk übernommen und das Angebot kommt bei den Badegästen richtig gut an“, freut sich Corde.

Verbesserung der Besucherzahlen zu erkennen

Auch Jens Steinhoff, Geschäftsführer der Versorgungsbetriebe Münden, die das Hochbad betreiben, sieht eine Verbesserung der Besucherzahlen im Vergleich zu den Coronajahren. Allerdings, so schränkt er ein, kommen die bisherigen Besucherzahlen nicht an die Vor-Corona-Zeit heran.

„Wir hoffen, dass gerade die jüngeren Generationen während der Ferien wieder den Weg in unser Hochbad finden würden“, so Steinhoff. Das Hochbad ist täglich von 8 bis 20 Uhr geöffnet.

Im Vergleich zu den Vorjahren sei dies erweitert, so Steinhoff. „Die Schwimmzeiten entsprechen nach unserer Wahrnehmung dem Großteil unserer Badegäste und eine Ausweitung in diesem Zusammenhang ist nicht geplant“, so Steinhoff. jed/per ArchivFoto: Kira Müller

Wassertemperatur bleibt gleich

Im Hann. Mündener Hochbad werde grundsätzlich weiter an einer Wassertemperatur von 23 bis 24 Grad festgehalten. Um Heizkosten zu sparen, werde allerdings darauf verzichtet, dass die 23 bis 24 Grad bereits zur Öffnung des Bades am Morgen erreicht sind, berichtete die VHM vor einiger Zeit. Daran habe sich nichts geändert, so Leiter Jens Steinhoff auf Anfrage. Andere Bäder im ganzen Bundesgebiet reduzieren ihre Wassertemperatur aus Energiespargründen. 

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