49. Auflage am 5. Mai

Premiere beim Wesermarathon: Drachenboot für 50 Leute geht an den Start

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Größtes Drachenboot Europas: Das Bild des Bootes für 50 Personen wurde in Rendsburg in Schleswig-Holstein aufgenommen. 

Ein eindrucksvolles Bild erwartet die Zuschauer beim 49. Wesermarathon am Sonntag, 5. Mai. Zum ersten Mal kommt auf der Strecke ein Drachenboot für 50 Personen zum Einsatz.

Es sei das Einzige seiner Art in Europa und werde vom einstigen Kanu-Olympiateilnehmer Wolfram Faust aus Wuppertal zur Verfügung gestellt, teilt Holger Visser vom Organisationsteam für das Boot mit. Das Boot sei über 25 Meter lang. Da es auf keinen Hänger passe, werde es in drei Teilen am 4. Mai abends beim Mündener Ruderverein angeliefert und vor Ort zusammengebaut.

Wesermarathon startet um 6 Uhr morgens

Der Wesermarathon, vom Mündener Kanu-Club organisiert, beginnt am 5. Mai gegen 6 Uhr morgens. Nach der Schleusung am Tanzwerder startet das Boot am Weserstein. Die Mannschaft für das Riesenboot wird von Langstreckenspezialisten aus mehreren norddeutschen Drachenbootteams gestellt, so Visser. Einige der Teilnehmer seien Deutsche Meister oder sogar Weltmeister. Trotzdem sei die Streckenlänge (135 Kilometer) für sie außergewöhnlich und verlange selbst von den erfahrenen Kanuten alles ab.

Pausenstellen in mehreren Orten

An den Pausenstellen in Beverungen, Holzminden und Bodenwerder können sich Mitfahrer verpflegen. Am Internationalen Wesermarathon können alle Wassersportler teilnehmen. Der Start ist ab 6 Uhr an der Schleuse in Hann. Münden. Von dort geht es über Beverungen (53 Kilometer – Bronze), Holzminden (80 Kilometer – Silber) nach Hameln (135 Kilometer – Gold). Am jeweiligen Zielort gibt es für jeden Teilnehmer einen Ehrenpreis und einen Bootsaufkleber. 

Fast 1000 Sportler aus den Niederladen, Dänemark, Frankreich  und Deutschland fahren mit. 

Kanugasse ist am Wochenende geöffnet

Am Wochenende ist zudem die Kanugasse geöffnet. Sie ermöglicht es den Kanuten, das Wehr auf der Fulda zu umfahren. Wegen eines Brückenneubaus war die Gasse drei Jahre lang gesperrt. Die drei Partner der Kanugasse sind der Mündener Kanu-Club, die Stadt Hann. Münden und der Landes Kanu-Verband Niedersachsen. Um die Kanu-Fisch-Gasse nutzen zu können und somit die Schleuse zu umgehen, „muss auf dem Tanzwerder, hinter der Zufahrt zum Campingplatz, eingesetzt werden“, erläutert Reiner Cohrs, zweiter Vorsitzender des Mündener Kanu-Clubs. 

Wenn die entsprechende Genehmigung vorliegt, kann die neue Löwenbrücke unterfahren werden. Leider sei diese noch nicht „vollständig abgenommen“. Die Genehmigung zur Unterfahrung der Löwenbrücke während des Wesermarathons ist jedoch vom Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt angekündigt. Bei normalem Wasserstand beträgt die freie Durchfahrtshöhe 1,20 Meter. Ein Schild weist darauf hin, ebenso die Markierung der Pegelanlage (Grün: freie Fahrt, Rot: gesperrt). 

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