WSA Baumaßnahme

Ablagerungen bereiten Probleme: Reparatur der Fuldaschleuse in Hann. Münden dauert länger als geplant

Die Fuldaschleuse in Hann. Münden. Man sieht die leergepumpte Anlege mit aufgeklappten Schleußentoren. Gerüste und Leitern sind für die Arbeiter der WSA aufgestellt.
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Fuldaschleuse Hann. Münden: Das Bild zeigt die Schleusentore, nachdem die Anlage trocken gelegt wurde.

Die Reparatur der Hann. Mündener Fuldaschleuse dauert länger als gedacht. Die Fehlerquelle ist wohl idientifiziert. Es harkt an anderer Stelle.

Die Arbeiten an der defekten Fuldaschleuse in Hann. Münden dauern länger als gedacht. Das teilt der Fachbereichsleiter Bauen und Unterhalten des Wasserstraßen- und Schifffahrtsamtes Weser (WSA), Michael Rabbe, mit. Grund dafür seien verschleißbedingte Ablagerungen an den Führungsschienen, in denen die sogenannten Schütze liegen.

Neue Motoren für die Fuldaschleuse in Hann. Münden

Mit diesen Schützen wird der zu- und Abfluss des Wassers gesteuert, es sind Klappen, die in den Schleusentoren verbaut sind. „Über die Jahre haben sich Ablagerungen auf den Schienen gebildet, die nicht so einfach zu entfernen sind“, so Rabbe. Dadurch musste der Motor, der die Schütze schließt und öffnet, an seiner „Leistungsgrenze“ arbeiten.

Es wurde nun Ersatz bestellt, um mit den geänderten Anforderungen fertig zu werden, so Rabbe. Wann ein neuer Motor eintrifft, könne noch nicht gesagt werden. Langfristig, so der Experte, müssten die Führungsschienen ersetzt werden. Da dies aber kompliziert sei, würden diese Arbeiten erst zu einem späteren Zeitpunkt begonnen.

Reparaturen der Fuldaschleuse in Hann. Münden laufen seit Anfang Juni

Zu Beginn der Anfang Juni begonnenen Arbeiten mussten Taucher die Schleuse auf Schäden untersuchen. Danach wurde die 58 Meter lange und etwa sechs Meter tiefe Schleuse trocken gelegt. Für diesen Arbeitsschritt mussten lange Rohre in den Flussboden getrieben werden, mit denen eine Art Damm errichtet wurde.

Das Auspumpen des Wassers dauerte laut WSA einen Tag. Die Arbeiter mussten vor dem Beginn der Fehlersuche die Schleuse reinigen, damit die tonnenschweren Tore untersucht werden konnten. Die Schütze wurden relativ schnell als Problemzone identifiziert, berichtet das WSA.  

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