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Gymnasiasten spenden für Mündener Tafel - Anonymer Umschlag mit Geld taucht auf

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Vor dem vollen Transporter: Isabelle Hellwig, Lukas Freimark, Renate Huffmann (Lehrerin), Werner Dau-Schmidt, Karl Eilebrecht (beide Tafel Münden), Elias Daubert, Emma Buhse und Christian Bornhoff bei der Spendenübergabe vor dem Grotefend-Gymnasium.
Vor dem vollen Transporter: Isabelle Hellwig, Lukas Freimark, Renate Huffmann (Lehrerin), Werner Dau-Schmidt, Karl Eilebrecht (beide Tafel Münden), Elias Daubert, Emma Buhse und Christian Bornhoff bei der Spendenübergabe vor dem Grotefend-Gymnasium. © Jens Döll

Auch in diesem Jahr spendeten Schüler und Eltern des Grotefend-Gymnasiusm wieder für die Mündener Tafel. Es kamen 250 Kilogramm Lebensmittel in Hann. Münden zusammen. Auch ein unerwartetes Geschenk tauchte auf.

Hann. Münden – Kisten mit haltbaren Lebensmitteln, verstaut in zwei Rollkisten. Das spendeten Schüler des Grotefend-Gymnasiums in Hann. Münden kurz vor den Weihnachtsferien der Mündener Tafel. Etwa 250 Kilogramm Lebensmittel sind zusammengekommen, berichtet Christian Bornhoff von der Schülervertretung (SV).

Hann. Münden: Spende von Schülern an die Tafel

Die Sammlung zugunsten der Mündener Tafel ist schon eine feste Tradition in dem Mündener Gymnasium. „Wir sind froh, dass die Spendenbereitschaft trotz der schweren Lage so hoch war“, sagt Schüler Lukas Freimark, der sich auch in der SV engagiert. Zusammen mit Lehrerin Regina Huffmann, die auch Ansprechpartnerin für die SV ist, wurde die Sammlung organisiert.

Viele Krisen auf einmal: Hilfsbereitschaft ist keine Selbstverständlichkeit

Um alle Lebensmittelkategorien abzudecken, wurden für die acht Jahrgangsstufen die Sachspenden in Warengruppen aufgeteilt. Es sind unverderbliche Waren, die gesammelt wurden. In den schweren Kisten lagern Kaffee, Konserven „aller Art“, Süßigkeiten, Cerealien, Haferflocken, Gewürze, Tee, Milch und zahlreiche andere Produkte. Die Schülerinnen und Schüler, die sich beteiligten, hatten etwa einen Monat Zeit, die Lebensmittel zu besorgen. Gerade in Zeiten und Inflation und Energiekrise sei die große Spendenbereitschaft keine Selbstverständlichkeit, heißt es von den Beteiligten.

„Wir danken im Namen der Schule und der SV allen Eltern, die Lebensmittel zur Verfügung gestellt haben. Wir wissen das viele momentan ihr Geld zusammenhalten müssen, daher sind wir umso dankbarer für die Bereitschaft“, so Huffmann. Die Spenden wurden von den Schülern und Werner Dau-Schmidt und Karl Eilebrecht von der Tafel in den Transporter geladen.

Umschlag mit Geld für die Tafel in Hann. Münden aufgetaucht

Als kleine Kuriosität kam zu der Lebensmittelspende hinzu, dass ein Briefumschlag ohne Namen als zusätzliche Spende für die Tafel abgegeben wurde. Darin enthalten waren 80 Euro. Von dem der Umschlag stamme, so Huffmann, wisse man nicht.

Die Tafel in Münden und allgemein die Tafeln im ganzen Land, hatten in diesem Jahr mit vielen Krisen zu kämpfen. Einmal die immer noch vorhandene Coronapandemie, dann der große Zuzug von Geflüchteten aus der Ukraine und dann noch die steigenden Lebensmittelkosten. Bei der Mündener Tafel führte das dazu, dass die Ausgabe von Lebensmitteln eingeschränkt werden musste. Konnten Bedürftige zuvor noch zweimal in der Woche Lebensmittel abholen, geht dies nur noch einmal.

Hann. Münden: Tafel kämpft mit der Energiekrise

Auch werden weniger Lebensmittel der Tafel zur Verfügung gestellt. Beispielsweise spenden Bäckereien, die auch mit steigenden Betriebskosten zu kämpfen haben, weniger als noch vor Energiekrise. Das berichtete Peter Martin von der Mündener Tafel im Oktober.

Die Eltern, die sich an der freiwilligen Spendenaktion vom Grotefend-Gymnasium beteiligt haben, erhalten persönliche Dankeskarten, berichtet Huffmann. (Jens Döll)

Geld für Kinder gesammelt

Neben den Spenden für die Tafel in Hann. Münden kamen auch noch 75 Euro aus der Elternschaft des Grotefend-Gymnasiums für ein weiteres soziales Projekt zusammen. Das berichtete Lehrerin Renate Huffmann. Diese Summe kommt den Namibiakids zugute. Der Verein sammelt Geld für Kinder in Namibia. Auf der Internetseite der Namibiakids heißt es, dass der Verein Kinder unterstützen und fördert, meistens aus sozial schwachem Umfeld, ausschließlich unter Berücksichtigung der landesüblichen Strukturen und Orientierung an den Bedürfnissen der Kinder. 

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