VR-Bankstiftung und VR-Bank spendeten für den Erhalt

Tillyschanze: 15.000 Euro fürs Fundament

Das Klima stimmt: Spinnen haben ihre Kokons in den Keller gehängt – ein sicheres Anzeichen dafür, dass die Luftfeuchtigkeit auch für Fledermäuse gut ist.

Eine dicke Betonplatte gibt dem Sockel Halt. Von innen stehen noch die Stützpfeiler im Keller. Das Fundament der Tillyschanze ist wieder stabil. Dank einer Spende in Höhe von 15 000 Euro und dem Engagement der Fördergemeinschaft Tillyschanze wurde das möglich.

Die wesentliche Spende von 13 000 Euro kam durch die VR-bankstiftung Südniedersachsen zustande. Dieser Betrag wurde von der VR-Bank Südniedersachsen um 2000 Euro erhöht. Insgesammt kostete die Sanierung 22 000 Euro, den Differenzbetrag zahlte die Stadt Hann. Münden. Ausgeführt wurden die Bauarbeiten von den Unternehmen Riedel- und Kuss-Bau.

Beim Blick am Turm hinauf erkennt man an vielen Stellen Risse, manche sehr fein, andere nur zu gut sichtbar. Bevor man anfinge, diese zu schließen, musste zunächst einmal ein weiteres Absenken verhindert werden, erklärt es Dr. Manfred Albrecht, Vorsitzender der Schutz- und Fördergemeinschaft Tillyschanze.

Tillyschanze wird saniert

Mündens Aussichtsturm wird saniert: Fundament und Keller sind wieder fit. Unterm Turm ist alles klar für den winterlichen Einzug der Fledermäuse.  © HNA/Sangerhausen
Mündens Aussichtsturm wird saniert: Fundament und Keller sind wieder fit. Unterm Turm ist alles klar für den winterlichen Einzug der Fledermäuse.  © HNA/Sangerhausen
Mündens Aussichtsturm wird saniert: Fundament und Keller sind wieder fit. Unterm Turm ist alles klar für den winterlichen Einzug der Fledermäuse.  © HNA/Sangerhausen
Mündens Aussichtsturm wird saniert: Fundament und Keller sind wieder fit. Unterm Turm ist alles klar für den winterlichen Einzug der Fledermäuse.  © HNA/Sangerhausen
Mündens Aussichtsturm wird saniert: Fundament und Keller sind wieder fit. Unterm Turm ist alles klar für den winterlichen Einzug der Fledermäuse.  © HNA/Sangerhausen
Mündens Aussichtsturm wird saniert: Fundament und Keller sind wieder fit. Unterm Turm ist alles klar für den winterlichen Einzug der Fledermäuse.  © HNA/Sangerhausen
Mündens Aussichtsturm wird saniert: Fundament und Keller sind wieder fit. Unterm Turm ist alles klar für den winterlichen Einzug der Fledermäuse.  © HNA/Sangerhausen
Mündens Aussichtsturm wird saniert: Fundament und Keller sind wieder fit. Unterm Turm ist alles klar für den winterlichen Einzug der Fledermäuse.  © HNA/Sangerhausen
Mündens Aussichtsturm wird saniert: Fundament und Keller sind wieder fit. Unterm Turm ist alles klar für den winterlichen Einzug der Fledermäuse.  © HNA/Sangerhausen
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Mündens Aussichtsturm wird saniert: Fundament und Keller sind wieder fit. Unterm Turm ist alles klar für den winterlichen Einzug der Fledermäuse.  © HNA/Sangerhausen
Mündens Aussichtsturm wird saniert: Fundament und Keller sind wieder fit. Unterm Turm ist alles klar für den winterlichen Einzug der Fledermäuse.  © HNA/Sangerhausen
Mündens Aussichtsturm wird saniert: Fundament und Keller sind wieder fit. Unterm Turm ist alles klar für den winterlichen Einzug der Fledermäuse.  © HNA/Sangerhausen
Mündens Aussichtsturm wird saniert: Fundament und Keller sind wieder fit. Unterm Turm ist alles klar für den winterlichen Einzug der Fledermäuse.  © HNA/Sangerhausen
Mündens Aussichtsturm wird saniert: Fundament und Keller sind wieder fit. Unterm Turm ist alles klar für den winterlichen Einzug der Fledermäuse.  © HNA/Sangerhausen
Mündens Aussichtsturm wird saniert: Fundament und Keller sind wieder fit. Unterm Turm ist alles klar für den winterlichen Einzug der Fledermäuse.  © HNA/Sangerhausen

Aus dem Vorkeller heraus hat das Turmgespenst seine gruseligen Auftritte. Er darf auch künftig genutzt werden, etwa als Lagerraum, obwohl er eigentlich der Vorraum zum Fledermausquartier ist. Doch in der warmen Jahreszeit halten sich die Fledermäuse ohnehin nicht unter dem Turm auf.

Fledermaus-Experte Hans-Joachim Haberstock sah sich diese Woche das Quartier an. Vom niedrigen Vorraum unter dem Sockel führt eine noch niedrigere Tür in einen überraschend hohen Raum. Dort hatte Haberstock zusammen mit dem Stadtforst bereits Anfang der 1990er Jahre ein Fledermausquartier eingerichtet. Im Winter ziehen sich die Tierchen gern dorthin zurück. Über der Tür befindet sich ein Einflugloch, eine weitere Öffnung ist an der anderen Seite des Turms.

Im Gewölbe unter dem Aussichtsturm ist es spürbar wärmer als draußen. Dass auch sonst das Klima stimmt, erkennt der Experte sofort an anderen Bewohnern: Spinnen haben ihre weißen Kokons mit ihrem Nachwuchs an die Mauern geklebt. „Das zeigt, dass hier genau die richtige Luftfeuchtigkeit herrscht“, sagt Haberstock, sonst wären die Spinnen nicht hier.

Das Klima stimmt: Spinnen haben ihre Kokons in den Keller gehängt – ein sicheres Anzeichen dafür, dass die Luftfeuchtigkeit auch für Fledermäuse gut ist.

Beim Besuch diese Woche waren noch keine Fledermäuse im Gewölbe. Für gewöhnlich stellen sich hier die Wasserfledermaus, das Braune Langohr und das Mausohr ein, sagt Haberstock. (tns/bf)

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