Versorgung der Bewohner gesichert

Haus der Heimat in Hedemünden beantragt Insolvenz: 70 Mitarbeiter betroffen

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Haus der Heimat: Das Foto zeigt den Neubau der Pflegeeinrichtung.

Hedemünden. Die Altenwohn- und Pflegeheim GmbH Haus der Heimat in Hedemünden hat beim Amtsgericht Göttingen Insolvenz beantragt.

Das teilte Rechtsanwalt Daniel Goth (Göttingen) mit, den das Gericht mit Beschluss vom 14. März zum vorläufigen Insolvenzverwalter bestellt hat. Betroffen sind 70 Mitarbeiter und 76 Bewohner, die im Haus der Heimat zurzeit betreut werden.

Der Betrieb sei gewährleistet, die Versorgung der Bewohner gesichert, sagte Goth. Er sei dazu in enger Abstimmung mit der Geschäftsführerin Bettina Keuthen und dem Heimleiter. Die Geschäftsführerin habe den Insolvenzantrag gestellt, nachdem die Hausbank die Kreditlinie nicht verlängert hatte und dadurch Zahlungsunfähigkeit drohte. 

Er habe daher sofort die Agentur für Arbeit in Göttingen eingeschaltet, so der Anwalt, damit die Beschäftigten ihre Löhne und Gehälter bekommen. Sobald die Genehmigung der Arbeitsagentur für das Insolvenzgeld vorliege, werde er gemeinsam mit einer Bank die Löhne und Gehälter für die Monate Februar, März und April vorfinanzieren, erläuterte Goth. Über das weitere Vorgehen werde er die Beschäftigten nächste Woche in einer Betriebsversammlung informieren. Das Heim hat 110 Plätze, davon 27 in der Wiedereingliederung behinderter Menschen und 83 in der psychiatrischen Fachpflege. 

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